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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Bus und Straßenbahn ab Januar teurer

13.11.2019

Oldenburg /Bremen Der Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (VBN) hat die Anhebung der Tarife um 1,6 Prozent zum 1. Januar 2020 beschlossen. Das teilte der VBN mit. Grund für die Preiserhöhung seien die Investitionen für die Verkehrswende. Diese Investitionen seien von den in dem Zweckverband zusammengeschlossenen Kreisen und Städten, aber eben auch von den Nutzern zu tragen.

Im Zehn-Jahres-Vergleich sei die Preiserhöhung die zweitniedrigste (nach 2018) und damit vergleichsweise moderat. Die Tariferhöhung entspricht in etwa der Inflationsrate, die für Deutschland in diesem Jahr erwartet wird, hieß es in der VBN-Mitteilung. Bei der Tarifermittlung würden folgende Faktoren beachtet: Verbraucherpreise, Arbeitskosten und Energiekosten.

Günstige Nachtlinien

Der Zweckverband weist darauf hin, dass es bei zwei Tarifangeboten Verbesserungen für die Kunden geben wird: So wird es für Fahrgäste, die gern nachts mit Bus und Bahn unterwegs sind, in den meisten Regionen billiger. ZVBN-Geschäftsführer Christof Herr: „Der Nachtlinien-Zuschlag entfällt im kommenden Jahr auf allen Nachtschwärmerlinien im VBN mit Ausnahme der Nachtexpresslinien der VWG in Oldenburg.“

Einzeltickets und Monatskarten

Oldenburg: Einzelticket 2,55 Euro (statt 2,50 Euro); Vierer-Ticket 2,10 Euro (statt 2,05 Euro); Monatskarte 58,10 Euro (statt 57 Euro).

Delmenhorst/Nordenham: Einzelticket 2,20 Euro; Monatsticket 50,60 Euro statt 49,60 Euro.

Bremen: Einzelticket 2,85 Euro (bisher 2,80 Euro); Monatskarte 67,80 Euro (statt 66,30 Euro).

Auch in Bremen soll der Nachtlinienzuschlag entfallen. Hier stehe aber noch die endgültige Entscheidung im Bremer Senat aus, der sich in Kürze damit befassen will. Dies gelte auch für den Vorschlag, das Stadtticket im Preis für Erwachsene und Kinder unverändert anzubieten.

Attraktivere Job-Tickets

Zudem werde das Job-Ticket zur Gewinnung neuer Firmenkunden attraktiver gestaltet. Ab dem kommenden Jahr können sich beliebig viele Unternehmen zusammenschließen und die Mindestabnahmemenge pro Vertrag wird von derzeit 50 Job-Tickets auf 20 gesenkt.

VBN-Geschäftsführer Rainer Counen: „So haben auch Mitarbeiter kleinerer Unternehmen die Möglichkeit, in den Genuss eines günstigeren Angebotes zu kommen. Von Vorteil für Unternehmen ist außerdem die geänderte steuerliche Rechtslage, nach der Job-Tickets nicht mehr als geldwerter Vorteil zu versteuern sind.“

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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