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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

2,25 Millionen Euro für mehr Innovation

11.06.2019

Oldenburg /Emden /Leer Es sei widersprüchlich, merkt Prof. Dr. Wolfgang Nebel von der Universität Oldenburg an: Einerseits herrsche eine gute Wirtschaftslage, andererseits tun sich Hochschulen in der Region mit innovativer Forschung hervor – aber beide Seiten kommen kaum zusammen, um voneinander zu profitieren. Das soll sich ändern.

Am Freitag übergab Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) einen Förderbescheid an die Uni Oldenburg, die Jadehochschule und die Hochschule Emden/Leer. 2,25 Millionen Euro aus dem niedersächsischen Vorab der Volkswagenstiftung gehen an die drei Hochschulen. Damit soll das „Regionale Innovationssystem NordWest“ bis 2024 gefördert und aufgebaut werden.

Nebel koordiniert das hochschulübergreifende Projekt, das aus vier Teilen besteht. Als Partner stehen das Informatikinstitut Offis und das Zentrum für digitale Innovation in Oldenburg sowie die regionalen Wirtschaftsförderer und Industrie- und Handwerkskammern bereit.

Im Fokus des Gesamtprojektes steht die Digitalisierung mit all ihren Facetten. Im Projekt sollen Werkzeuge entwickelt werden, „um kleine und mittlere Unternehmen gezielter als bisher bei Forschung und Entwicklung zu unterstützen“, heißt es seitens der Hochschule. Warum das nötig ist, betont Nebel: „Der Anteil der Innovatoren im Mittelstand ist rückläufig“, so der Projektkoordinator. Seien 2005 bundesweit noch 43 Prozent der mittelständischen Unternehmen innovativ tätig gewesen, seien es 2015 nur noch 22 Prozent gewesen.

Aber auch seitens der Hochschulen gebe es Nachholbedarf. Zwar seien diese oft sehr innovativ, aber der Transfer in die Wirtschaft klappe nicht. Das habe auch eine Analyse der EU auf regionaler Ebene gezeigt.

Das geförderte Projekt setzt genau an diesem Austausch, diesem Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und Wirtschaft und Wissenschaft an. Als eine Art Dach wird die Online-Plattform „innoMarket“ entstehen. Hier können regionale Unternehmen gezielt suchen. Als Vorbild diene ein bisschen Amazon: Unternehmen geben ein, was sie brauchen und bekommen Vorschläge für entsprechende Angebote bei den Hochschulen: Spezialgeräte, Beratung oder ähnliches. Eng damit verknüpft werden soll „innoDoc“, eine Art Forum, in denen vor allem kleine und mittelständische Unternehmen konkrete Fragen und Probleme formulieren können. „So können wir auch herausfinden: Wo sind die Probleme in der Praxis“, erklärt Prof. Dr. Manfred Weisenssee, Präsident der Jade Hochschule.

Die beiden weiteren Teilprojekte gehen noch stärker in die Praxis und den direkten Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft: In den innoLabs sollen bereits vorhandene Labore und Testfelder der Hochschulen und deren An-Institute als offene Innovationswerkstätten genutzt werden. Entsprechend praxisorientierte Angebote, die sich auch an Unternehmen richten, gibt es schon. „Aber der Erstkontakt ist oft das Problem“, so Dr. Gerhard Kreutz, Präsident der Hochschule Emden/Leer. Und Universitätspräsident Dr. Hans Michael Piper sieht im Gesamtprojekt eben die Chance, den Erstkontakt und den Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu verbessern. „Wir müssen einfach mehr kommunizieren.“

Hier setzt auch das vierte Teilprojekt an: Im „innoTalk“ sollen Führungskräfte und Entscheider aus der Wirtschaft gezielt über Trends der Digitalisierung informiert werden. Das Projekt beginnt im Oktober dieses Jahres und endet im Herbst 2024.


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Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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