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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Bagger rücken 2022 bei Huntebrücke an

11.01.2020

Oldenburg „Ersatzbauwerk notwendig“ heißt es über die Huntebrücke auf der interaktiven Karte der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, auf der alle Brückenbaumaßnahmen aufgelistet sind. Der rote Reiter auf der Karte neben der Autobahnbrücke über die Hunte könnte sich bald in einen gelben (im Bau) Reiter verwandeln, denn die Straßenbaubehörde betreibt mit Hochdruck die Planung des Ersatzbauwerks.

Im Augenblick arbeiten die Planer an der Entwurfsplanung für die Brücke, erläuterte Sebastian Mannl, Leiter des Geschäftsbereichs Oldenburg der Niedersächsischen Behörde für Straßenbau und Verkehr, bei einer Informationsveranstaltung der IBO (Interessengemeinschaft für die Bürger und ihre Umwelt im Großraum Oldenburg). Mannl rechnet damit, dass die Entwurfsplanung für den Ersatzbau im Sommer beendet wird.

Dann muss das Bundesverkehrsministerium das Vorhaben absegnen, 2021 läuft dann die Abstimmung mit den beteiligten Verwaltungen. Ende 2021 könnte mit dem Einrichten der Baustelle begonnen werden, 2022 könnten die Bagger anrücken und die Brücke (genaugenommen sind es zwei: je Fahrtrichtung ein eigenständiges Bauwerk) in Abschnitten abreißen. Je zwei Jahre dauern der Brückenbau und die Erneuerung der Autobahn nach Mannls Schätzung je Fahrtrichtung, wobei auch der gesamte Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Oldenburg-Hafen und -Ohmstede grunderneuert wird. Der Verkehr läuft dann einspurig je Fahrtrichtung. Da es sich um täglich „nur“ 30 000 Fahrzeuge handelt, brauche es keine Umleitung. Anders als bei der Brücke über die Alexanderstraße (A 293 in Oldenburg), wo die Verkehrsbelastung doppelt so hoch ist. Die Kosten für den Ersatzbau werden auf circa 50 Millionen Euro geschätzt.

„Wir streben einen Verzicht auf die Planfeststellung an“, sagte Mannl. Dahinter steckt, dass es sich bei dem Vorhaben um einen Ersatzbau handelt, für den kein neues Planfeststellungsverfahren notwendig ist. Die Brückenbauer müssen lediglich ein „Benehmen“ mit den Trägern öffentlicher Belange (Behörden, Verbände) herstellen. Dadurch ergibt sich eine sehr kurze Genehmigungszeit. Da es sich um einen Ersatzbau und kein neues Bauvorhaben handelt, können sich Anwohner allerdings auch nur wenig Hoffnung auf zusätzlichen Lärmschutz wie Flüsterasphalt machen.

Grafik zum Thema als PDF.


Interaktive Karte unter   www.bit.ly/huntebruecke 
Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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