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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Expertenaustausch: Tierschutz – Land will noch besser werden

09.03.2018

Oldenburg „Niedersachsen ist sich seiner Verantwortung als Tierhaltungsstandort bewusst. Wir werden unsere Vorreiterrolle in Sachen Tierschutz weiter ausbauen“, erklärte Barbara Otte-Kinast (CDU), Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, in ihrer 100-Tage-Bilanz. Und hierzu leiste die konsequente Weiterentwicklung des „Tierschutzplans Niedersachsen“ einen entscheidenden Beitrag.

Gemeinsam mit dem Tierschutzdienst des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) arbeite das Landwirtschaftsministerium seit Jahren kontinuierlich an Verbesserungen in diesem Aufgabenfeld. Das Niedersächsische Tierschutzsymposium, das alle zwei Jahre ausgerichtet wird, sei dabei ein wichtiger Baustein. Rainer Beckedorf, Staatssekretär des Landwirtschaftsministeriums in Hannover hat am Donnerstag das 11. Niedersächsische Tierschutzsymposium im Ehemaligen Landtag in Oldenburg eröffnet. Es kamen weit mehr als 200 Experten aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden zu der zweitägigen Veranstaltung. „Das Ziel der Fachtagung ist die Diskussion und die Umsetzung neuer Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis für die Weiterentwicklung des Tierschutzes“, betonte Laves-Präsident Professor Eberhard Haunhorst.

Nutztierhaltung im Fokus

Schwerpunkt des Symposiums ist die Nutztierhaltung. „Mit der neuen Tierschutzleitlinie für die Mastrinderhaltung übernimmt Niedersachsen erneut eine bundesweite Vorreiterrolle“, sagte Beckedorf. Im Rahmen des Niedersächsischen Tierschutzplans wurden bundesweit erstmalig spezielle Tierschutzvorgaben für die Haltung von Mastrindern erarbeitet. Im Tierschutzgesetz sowie in der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung seien bisher lediglich allgemeine Anforderungen aufgeführt. In der niedersächsischen Leitlinie wurden beispielsweise erstmalig Mindestplatzanforderungen festgelegt. Danach benötigt ein Mastbulle ab einem Gewicht von 650 Kilogramm eine Gesamtfläche von mindestens 3,5 Quadratmetern und davon 2,5 Quadratmeter als Liegefläche. In der Praxis fänden sich noch Haltungen, in denen Endmastbullen auf 2,4 bis 2,7 Quadratmetern gehalten würden.

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Ein weiterer Tagungsschwerpunkt liegt auf den aktuellen Herausforderungen in der Schweinehaltung. Das Tierschutzsymposium dient Amtstierärzten, Vertretern aus Landwirtschaft, Wissenschaft und Tierschutzorganisationen als Fortbildungsveranstaltung und als Erfahrungsaustausch.

Theorie und Praxis

„Durch die Kombination von Vorträgen und Betriebsbesichtigungen sollen neue wissenschaftliche Erkenntnisse und in der Praxis erprobte, erfolgreiche Modelle der Tierhaltung weitergegeben und bekannt gemacht werden. Das ist das Alleinstellungsmerkmal des Niedersächsischen Tierschutzsymposiums“, meint Prof. Dr. Sabine Petermann, Leiterin des Tierschutzdienstes im Laves.

In Ergänzung der Vorträge werden in diesem Jahr ein moderner Tretmiststall für Mastrinder, ein Aktivstall für Mastschweine sowie die Versuchsstation für Schweinehaltung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen mit Gruppenhaltung von Sauen und freier Abferkelung besucht.

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