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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Forschung: Bund fördert Jade Hochschule bei Digitallabor

10.06.2020

Oldenburg Die Digitalisierung spielt an der Jade Hochschule nicht nur in Zeiten der Corona-Krise eine entscheidende Rolle: Das Thema „digitales Bauen“ hat die Hochschule in der Forschung und Lehre bereits etabliert – unter anderem in dem Forschungsschwerpunkt „Digitales Bauen und Informationstechnologie“, im Studiengang Bauinformationstechnologie oder im Bereich Gebäudedatenmodellierung.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung ermöglicht der Jade Hochschule laut Angaben der Hochschule jetzt mit einer Fördersumme von 1,2 Millionen Euro die Einrichtung eines digitalen Labors. „Um digitale Prototypen in reale Systeme zu überführen und Innovationen für die breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen, soll das Labor hochschulweit und in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Wirtschaft und Verwaltung genutzt werden“, sagt Dr. Sebastian Hollermann, Professor für digitale Baukonstruktion an der Jade Hochschule.

Ein praktisches Beispiel sei die Simulation von Bauabläufen. „Besonders im städtischen Kontext, wo Baustellen oft beengt sind und viele Verkehrsteilnehmer die Baustellenzufahrt kreuzen, können wir in dem neuen Labor Fragen der Anlieferung, Baustofflagerung und Sicherheit frühzeitig mit allen Projektbeteiligten klären“, sagt Matthias Meyer, Leiter Kalkulation Rohbau der Alfred Döpker GmbH & Co. KG, der das Projekt seit Beginn unterstützt. So könne das Unternehmen bereits in der Planungs- oder Kalkulationsphase Probleme frühzeitig erkennen und lösen, bevor sie real auf der Baustelle entstehen. „Das spart enorm Zeit und damit eben auch Geld.“

Hauptbestandteil des geplanten Labors ist nach Angaben der Hochschule ein „Mixed reality Cave“ – ein Raum zur Projektion einer dreidimensionalen virtuellen Realität.

Um digitale Modelle zu erleben, anzupassen oder Simulationen durchzuführen, können mehrere Benutzer gleichzeitig interagieren.

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Hierfür werden unter anderem „Augmented Reality“-Bauhelme mit integriertem Computer, „Handheld“-Positionierungssysteme, die mit Sensoren versehen die eigene Position anzeigen, und ein mobiler Roboter genutzt. Zudem lassen sich im Sinne der „Mixed Reality“ auch reale Gegenstände, wie 3D-gedruckte Modelle, in die virtuelle Welt integrieren.

 Mit dabei sind mehrere Partner: Bei der Einrichtung des digitalen Labors kooperiert die Jade Hochschule unter anderem mit der Innovativen Hochschule Jade Oldenburg (IHJO), der Metropolregion Nordwest und dem BIM-Cluster Niedersachsen sowie mit der Stadt Oldenburg. Die Stadt kann das Labor beispielsweise für die Quartiersplanung nutzen.

Christoph Tapke-Jost Redakteur / Newsdesk
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