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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Hysterie oder echte Chance?

16.05.2019

Oldenburg „Hype oder Chance?“ lautete der Titel eines Impulsvortrags von René Kessler (Uni Oldenburg), in dem vor Interessierten aus Wissenschaft und Wirtschaft über die Herausforderungen der digitalen Transformation referierte. Eingeladen hatte das Gründungs- und Innovationszentrum der Universität Oldenburg – und das Interesse der Forscher und Unternehmer war groß.

Kessler war am Dienstag einer von vier Referenten zum Thema Künstliche Intelligenz (KI). Eine Definition und Anwendungsbeispiele gab der Doktorand Lars Elend. Seine Vision und die seiner Mitstreiter am Informatik-Institut Offis besteht in einer zu entwickelnden Plattform, die die KI-Forschung in Oldenburg bündelt. Anwendungsbeispiele, wo Computerprogramme „lernen“ und assistieren, bestehen im Autonomen Fahren, bei der Gesichtserkennung oder beim Sprachassistenten, mit dem viele Menschen schon über ihr smartes Mobiltelefon Kontakt haben. Weitere Anwendungen bestehen zum Beispiel in einer Software, die Bilder (Kunstwerke) erkennt und neue Kunstwerke erzeugt.

Dass Künstliche Intelligenz in Oldenburg bereits eine große Rolle spielt, haben die Gründer von „Omnibot“ schon bewiesen. Jascha Stein und Johannes Grabisch haben eine Sprach- und Konversationsplattform mit künstlicher Intelligenz entwickelt. Die Software ist vielseitig anwendbar und wird bei Konzernen wie Airbus oder bei Volkswagen (etwa zur Konstruktion von Prototypen) eingesetzt. Dass die Oldenburger auf dem richtigen Weg sind, zeigt auch, dass der Amazon-Entwickler (für Sprachassistenz) Jeff Adams bei „Omnibot“ eingestiegen ist.

Der Wirtschaftsinformatiker René Kessler berichtete von einem Projekt, bei dem Daten für eine Online-Brillen-Handelsplattform aufbereitet wurden. Dabei wurden die Kriterien für eine passende Brille (Geschlecht, Alter, Haarfarbe, Hautfarbe, Gesichtsform) in eine Software übertragen. Die Potenziale der Künstlichen Intelligenz für Unternehmen laut Kessler: „KI hilft, bessere Entscheidungen zu treffen, Zeit zu sparen und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Wer die Brille als medizinisches Hilfsmittel sieht, wird zum Augenarzt und Optiker gehen, wer sie dagegen als Fashion betrachtet, da hat es Potenzial.“

Für den Fotodienstleister Cewe berichtete Dr. Philipp Sandhaus über den digitalen Transformationsprozess beim Fotodienstleister, bei dem KI auch eine große Rolle spielt. Etwa bei der Fotoauswahl für die beliebten Fotobücher oder beim Foto-Tagebuch in Dialogform. Wichtig dabei, so Sandhaus: der Datenschutz.

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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