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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Handwerkskammer Oldenburg: Hier feiern die Meisterinnen und Meister

31.03.2019

Oldenburg Konfettiregen, Meisterschals und „Tage wie diese“ aus den Musikboxen: Mit einer stimmungsvollen und festlichen Meisterfeier in der großen EWE-Arena in Oldenburg hat die Handwerkskammer (HWK) Oldenburg am Samstag die Leistungen des Meister-Jahrgangs 2018 gewürdigt.

Mehr als 350 der künftigen Führungskräfte, einige davon sogar in Kluft, waren zur Feier gekommen und erhielten ihren Meisterbrief aus den Händen von Kammerpräsident Manfred Kurmann. Dieser freute sich, dass das oldenburgische Handwerk im vergangenen Jahr 50 Meisterinnen und Meister mehr hervorgebracht hatte als 2017 – nämlich insgesamt 484. „Diese Veranstaltung soll die erbrachten Leistungen krönen“, sagte Kurmann.

Von Brunnenbauer bis Zimmerer: Das sind alle 484 jungen Meister aus der Region

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne gratulierte den frischgebackenen Meistern und hob die Bedeutung der Ausbildung hervor. „Die Meisterausbildung in Deutschland sichert hochwertige Ausbildungsqualität wie auch Innovation im Handwerk“, sagte er. Sie diene der Fachkräftesicherung und stärke den Wirtschaftsstandort Niedersachsen.

Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, appellierte an die Jungmeister, die Möglichkeiten der beruflichen Selbstständigkeit im Handwerk zu nutzen, Betriebe zu gründen und zu übernehmen. „Die Digitalisierung eröffnet dem Handwerk neue Möglichkeiten“, sagte er.

Wie es gelingen kann, die Zukunft zu meistern, machte beispielhaft Raumaustattermeisterin Lea Fangmann vor den Absolventen deutlich, Die 24-Jährige hatte vor vier Jahren die Meisterprüfung abgelegt und mit der Fortbildungsqualifikation „Betriebswirt im Handwerk“ weitere Managementkenntnisse erworben. Sie wolle die Zukunft in Friesoythe meistern und den elterlichen Betrieb übernehmen.

Dass es im vergangenen Jahr mehr Absolventen im Oldenburger Land gab, führte die HWK auch auf die niedersächsische Meisterprämie zurück. „Wir haben den ersten Jahrgang erlebt, der in den Genuss der Prämie in Höhe von 4000 Euro gekommen ist“, erläuterte Hauptgeschäftsführer Heiko Henke. Nun müsse es darum gehen, eine bundeseinheitliche Lösung zu entwickeln.

Präsident Kurmann setzte sich mit Blick auf die aktuelle bundesweite Diskussion für eine Rückvermeisterung im Handwerk ein. „Die Politik hat erkannt, dass ihre 2004 vorgenommene Liberalisierung in über 50 Handwerksberufen zu Fehlentwicklungen geführt hat“, meinte er.

Die HWK Oldenburg führte ihre Meisterfeier zum zweiten Mal in dieser Form durch. Bei der von Björn Stack moderierten mehrstündigen Veranstaltung sorgten die Band „Men in Blech“ und eine LED-Lichtshow von Spice Show Production für Unterhaltung.

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Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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