• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Start-Up Zentrum „go!“ In Oldenburg: Sie sind Geburtshelfer für Innovation

28.02.2020

Oldenburg /Im Nordwesten Vor etwas mehr als zwei Jahren wurde in Oldenburg das Start-up-Zentrum „Go!“ auf den Weg gebracht. Im März 2018 startete die erste Runde mit fünf Teams, die mit ihren Ideen an den Markt wollten. 15 weitere Teams folgten, insgesamt 14 Gründerinnen und Gründer haben es bis zur Marktreife gebracht. Jetzt geht das Zentrum in eine neue Runde, mit neuen Ideen und Ausrichtungen.

„Was hier passiert, ist eine qualitativ hochwertige Geburtshilfe“, eine Geburtshilfe für Innovationen und neue Geschäftsfelder, ist sich Dr. Thomas Hildebrandt, Geschäftsführer der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK), sicher. Die IHK gehört, wie beispielsweise auch die EWE und die Stadt Oldenburg, zu den Partnern der ersten Stunde.

Was die „Geburtshilfe“ so hochwertig und teilweise auch einzigartig unter den Start-up-Zentren in Niedersachsen macht? Beim Pressegespräch fallen immer wieder Worte wie „flexibel“, „familiäre Netzwerke“ und ein Lob auf die räumliche Ballung von Beratern, Start-ups und Unternehmen auf dem Gelände des Transfer- und Gründerzen­trums Oldenburg (TGO). „In den vergangenen zwei Jahren wurden hier feste Strukturen etabliert“, sagt Roland Hentschel von der Wirtschaftsförderung Oldenburg.

Strukturen, die aber nicht das Adjektiv starr verdienen würden. „Wir haben aus den vergangenen zwei Jahren gelernt und unsere Erfahrungen in ein vergrößertes Leistungsangebot einfließen lassen“, sagt Jürgen Bath, TGO-Geschäftsführer. Die Förderung für die kommenden zwei Jahre sei gesichert. Die Begleitung von Gründerinnen und Gründern in der Frühphase wird ab März auf sechs Monate ausgedehnt, ein neues Schnellprogramm für erfahrene Gründer wird ebenfalls angeboten.

Gänzlich neu sind zwei Bereiche, die über die reine Gründung hinausgehen: „Go! Corporate“ richtet sich an Unternehmen, die Innovationen in ihrem eigenen Haus voranbringen wollen. Zudem wird es ab April ein neues Co-Working-Angebot geben. „Das soll als Bindeglied zwischen unseren Teams in den Coachings und dem TGO-Netzwerk dienen“, erklärt Projektleiterin Alexandra Wurm. Die Zahl der Partner vor allem aus der Wirtschaft sei von zwölf auf 15 angestiegen.

Auch die Kernbereiche, in denen sich Start-ups bewerben können, werden erweitert. Neben Energie, Gesundheit, Digitalisierung und Nachhaltigkeit komme künftig noch die „Künstliche Intelligenz“ hinzu. Das freut nicht nur das Offis – Institut für Informatik, das sich künftig auch als Partner beim „Go!“ engagieren wird. „Unsere Gründerszene muss sich vor Berlin, München oder Frankfurt nicht verstecken“, sagt Dr. Holger Peinemann, Offis-Geschäftsführer. Das Zentrum finde bundesweit Beachtung.

Gefördert wird das Start-up-Zentrum vom Land Niedersachsen (rund 200 000 Euro pro Jahr), der Stadt Oldenburg (75 000 Euro/Jahr) sowie mehreren Förderern und Partnern aus der Wirtschaft (rund 200 000 Euro/Jahr).


     www.gruenden-oldenburg.de 
Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2154
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.
DIE WIRTSCHAFT

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.