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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Intensiver Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis

07.02.2019

Oldenburg Die dreidimensionale Messtechnik ist durch ihren Einsatz im Kino auch für Laien greifbar geworden. Aber auch in vielen anderen Bereichen werden die Verfahren vielfältig angewandt. Bei den 18. 3D-Tagen, die am Mittwoch und noch an diesem Donnerstag an der Jade Hochschule in Oldenburg stattfinden, tauschen sich rund 200 Experten aus Deutschland, Europa und der Welt in etwa 50 Vorträgen aus. Dazu gibt es eine Firmenausstellung, die neue Produkte zeigt, um so Wissenschaft und Praxis noch näher zueinander zu bringen.

„Wir nehmen an, dass die dreidimensionale Messtechnik eine Relevanz für die Wirtschaft und auch im Alltag hat“, sagte Prof. Dr. Thomas Luhmann, geschäftsführender Leiter des Instituts für Angewandte Photogrammetrie und Geoinformatik (IAPG) an der Jade Hochschule, bei der Auftaktveranstaltung am Mittwoch. Und Prof. Dr. Manfred Weisensee, Präsident der Jade Hochschule, ergänzte: „Wir haben Potenzial, um die Wirtschaft anzukurbeln und den Innovationsstandort Deutschland zu stärken.“

Zwar sei Fachlichkeit wichtig, doch es müssten auch Schlagworte bedient werden, um die Anwendung verständlicher zu gestalten. Fahre er heute mit seinem Auto, drücke Knöpfe oder spreche mit dem Fahrzeug, sei ihm bewusst, dass er all das auf den 3D-Tagen sehr früh gesehen habe. Und Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, der ebenfalls zur Eröffnung erschienen war, betonte, dass man mehr Mut haben müsse, Ideen und Kreativität zu fördern, auch wenn sich manches als Sackgasse entpuppen würde. „Wir sind auf einem guten Weg.“

Einen Einblick in die optische Messtechnik und das „Internet of Production“ lieferte Dr. Martin Peterek in seinem Eröffnungsvortrag. Noch würde eine Blitzschlaginspektion an einem Flugzeug visuell von einem Menschen durchgeführt werden. Künftig solle eine Drohne mit einer Kamera Aufnahmen machen, so Peterek. Das sei schneller und verringere Fehlerquellen. Ein Mitarbeiter habe dann Expertenwissen, das die Arbeit erleichtere.

Ellen Kranz Redakteurin / Regionalredaktion
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