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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Kostenloser Nahverkehr – ein Stück mehr Gerechtigkeit

15.02.2018

Oldenburg Das Konzept wirkt noch unausgegoren, die Idee hingegen ist gut: Der öffentliche Personennahverkehr, der derzeit ohnehin vom Staat subventioniert wird, soll vollständig staatlich finanziert werden. Ob diese Maßnahme wirklich dazu taugt, die Luft in den Innenstädten erheblich zu verbessern, sei dahingestellt. Schließlich ist es durchaus möglich, dass nicht nur Autofahrer, sondern auch klimafreundliche Radfahrer auf den Bus umsteigen. Ein kostenloser Personennahverkehr würde aber ein Stück mehr Gerechtigkeit bringen.

Denn die fortwährenden Fahrpreiserhöhungen treffen genau diejenigen, die ohnehin wenig haben. Auf Bus und Bahn sind meist Menschen angewiesen, die sich kein Auto leisten können. Kostenloses Busfahren würde genau diese Menschen entlasten. Eine vierköpfige Familie Und für die wären die gesparten 50 Euro im Monat eine Hilfe. zahlt für ein Tagesticket in Oldenburg immerhin knapp 15 Euro. Hinzu kommt die aktuelle Diskussion über die längst nicht mehr zeitgemäße Strafbarkeit des Schwarzfahrens. Die wäre – jedenfalls in den Städten – mit einem Schlag beendet. Der Staat könnte Unsummen bei den Justizkosten sparen. Und wenn die Maßnahme auch noch die Luft in den Innenstädten ein kleines bisschen verbessern sollte: umso besser.

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