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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Logistik: Das hilft Binnenschiffern beim Entladen

14.11.2019

Oldenburg Mit einer gemeinsamen App für Binnenschiffer wollen die Küstenländer die Digitalisierung der norddeutschen Häfen vorantreiben. Die Applikation (App) für intelligente Telefone (Smartphones) soll die An- und Abfahrtszeiten von Binnenschiffen anzeigen und damit die Logistik des Be- und Entladens vereinfachen, erläuterte Niedersachsens Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Berend Lindner am Mittwoch in Oldenburg.

Niedersachsen war Gastgeber des achten Hafenentwicklungsdialogs der Küstenländer, der in der Niedersächsischen Hafenzentrale in Oldenburg stattfand. Neben Expertenvorträgen gab es Möglichkeit zum Austausch, an dem hochkarätige Vertreter der Länder und Institutionen teilnahmen. Norbert Brackmann als Koordinator der Bundesregierung für maritime Wirtschaft sprach die Frage der Landstromversorgung an, die forciert werden solle, um die Luftreinhalteziele zu erreichen.

Landstrom müsse billiger gemacht werden für die Schiffe, die im Augenblick 22 Cent und mehr bezahlen müssen pro Kilowattstunde, während sie durch Erzeugung an Bord Kosten von zwölf Cent hätten. Um die Attraktivität von Landstrom zu erhöhen, solle ein spezieller (Tages-)Tarif geschaffen werden, bei dem nur 20 Prozent der Erneuerbare-Energien-Umlage fällig werde. Auch investiere der Bund 140 Millionen Euro in die Strom-Infrastruktur in den Häfen. Eine dritte Maßnahme sei beim Landstrom ein europaweiter Anschlusszwang für die Schiffe.

Die Gemeinsamkeit der Küstenländer strich der Hamburger Wirtschaftsstaatsrat Dr. Torsten Sevecke heraus. „Um die Belastung der Luft zu reduzieren, müssen wir in einer norddeutschen Allianz zusammenstehen“, sagte Sevecke.

Um die Digitalisierung der Häfen zu beschleunigen, verwende das Land Niedersachsen erhebliche Ressourcen, sagte Staatssekretär Lindner. Von einer Milliarde Euro für die Verbesserung der Infrastruktur (für die laufende Legislaturperiode) gehe ein Großteil in die Digitalisierung der Häfen. „Die Häfen allein können das nicht richten. Es hilft auch nicht, wenn Hamburg das allein regelt“, sagte der Staatsrat Sevecke. Digitale Pilotprojekte gebe es auch schon in Ostseehäfen, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Staatssekretärin Ina-Maria Ulbrich.

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Die Rolle der Arbeitnehmer in der Hafenwirtschaft hoben Bremens Hafensenatorin Claudia Schilling und Frank Dreeke, Präsident des Zentralverbands der deutschen Seehafenbetriebe hervor. Digitalisierung wecke auch Ängste, sagte Schilling. Man müsse in Qualifizierung und Weiterbildung investieren. Und Dreeke wies darauf hin, dass in den deutschen Seehafenbetrieben 521 000 Arbeitsplätze bestehen.

Handelsbeschränkungen mit Russland waren ein weiteres Thema. Staatssekretärin Ulbrich berichtete von der neuen Eisenbahn-Fährverbindung Mukran-Baltysk (Russland), die ein Bestandteil der neuen „Seidenstraße“ nach China ist. „Wir sehen die Chancen“, sagte Ulbrich. Auch Lübeck profitiert vom Russland-Handel. Von dort gibt es eine neue Fährverbindung für den Autoexport.

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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