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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Laborkittel statt Sommerferien

18.07.2019

Oldenburg /Münster Wie kann die Reichweite von Elektro-Autos erhöht werden? Dieser Frage geht seit Dienstag der Oldenburger Schüler Marten Preißig an der Universität Münster nach. Der 16-Jährige nimmt am 2-Grad-Campus, ausgerichtet von WWF Deutschland, teil – als einziger Schüler aus dem Oldenburger Land unter den 20 Teilnehmern.

Die Idee zur Teilnahme kam dem jungen Oldenburger, als ein Mitschüler am Neuen Gymnasium Oldenburg (NGO), dessen 11. Klasse Marten nach den Sommerferien besuchen wird, vom WWF-Campus erzählte. Die Bezeichnung „2-Grad-Campus“ hat das Projekt von seinem übergeordneten Ziel: die Erderwärmung auf weniger als 2 Grad zu beschränken. „Bringe dich und deine Ideen ein, um das große Ziel zu schaffen: 95 Prozent weniger Treibhausgase bis 2050“, heißt es dazu auf der entsprechenden Internetseite. Diesem Ziel hat sich auch Marten verschrieben – und sich nach der Zusage und den Projektvorstellungen für die Gruppe Mobilität entschieden. „Wir werden zum Thema Lithium-Ionen-Batterien, die vor allem für E-Autos wichtig sind, forschen“, so der NGO-Schüler. Bisher würden wichtige Bestandteile dieser Batterien aus Graphit hergestellt, „aber Silizium statt Graphit könnte dafür sorgen, dass eine Batterie mehr Energie und damit mehr Reichweite liefert“, fasst der Schüler eine aktuelle Forschungsrichtung in der Wissenschaft zusammen.

Eine Richtung, zu der Marten und fünf weitere Gruppenmitglieder ihren Teil beitragen wollen. An der Universität Münster, genauer am Batterieforschungszentrum Münster Electrochemical Energy Technology (MEET), arbeiten sie seit Dienstag zusammen im Labor an ihren Ideen. Zuvor wurden sie von Wissenschaftlern in das Thema eingeführt und auf die praktische Arbeit vorbereitet. Erfahrung mit dieser Art der naturwissenschaftlichen Forschung hat Marten „bisher noch nicht wirklich“, entsprechend gespannt ist er auf die Zeit in München. Und die hat es durchaus in sich, mit einem normalen Schultag ist der WWF-Campus nicht vergleichbar: Die Tage dauern in der Regel von 9 bis 19 Uhr. Zeit, die Marten in den Sommerferien investiert.

Seine Eltern sind begeistert von diesem Engagement und unterstützen ihren Sohn. Zudem passt der WWF-Campus auch zu den Interessen des Jugendlichen, der sich in der Schule vor allem für Physik und Chemie interessiert. Aber damit nicht genug, auch das Thema Nachhaltigkeit ist Marten wichtig. „Wir müssen als Menschheit weniger CO2 ausstoßen“, ist er überzeugt. Das könne man über mehrere Wege erreichen – eben auch über effizientere Batterien für E-Autos oder andere Fortbewegungsmittel.


     www.wwf-jugend.de 
Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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