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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Nwz-Aktion „lauf Geht’s“: Gesundes Laufen ist eine Kunst für sich

29.02.2020

Oldenburg Ein ganz normaler Freitagvormittag in Oldenburg im Frühjahr 2020. Es regnet natürlich. Was auch sonst? Doch vor dem Geschäft Evers Schuh- und Fußgesundheit ist Licht am Ende des Tunnels zu erkennen. Vier Personen tauchen auf, die vor Freude nur so strahlen. Es könnten von ihrem vor Kraft strotzenden Auftreten die vier Musketiere sein. Aber D’Artagnan, Athos, Porthos und Aramis heißen Alke, Heike, Christina und Insa. Vier Frauen aus Westerstede, die sich ein mutiges Ziel gesetzt haben: Im Oktober wollen sie in Oldenburg den Halbmarathon laufen. Dafür haben sie sich gemeinsam bei „Lauf geht’s“ angemeldet. Die NWZ-Aktion, die aus Anfängern Laufprofis formt.

Alke Frölje (48 Jahre), Christina Wedemann (50) und Heike Krey (52) bilden schon seit fast 16 Jahren eine Kaffee- und Klönschnackrunde. „Seit unsere Kinder in die Schule gekommen sind“, sagt Frölje. „Im vergangenen Jahr wurde ich von einer guten Bekannten auf die Aktion angesprochen. Das habe ich in unserer Runde gleich erzählt“, sagt die Mutter dreier Kinder, „und da wir alle allein laufen nicht mögen, haben wir uns kurz vor Weihnachten dafür entschieden.“ Als Vierte im Bunde wurde noch Insa Fresemann (47) gewonnen, die Cousine von Krey. „Bisher habe ich nur Erfahrungen beim Walken gesammelt“, sagt Fresemann.

die laufanalyse

Schon seit 1995 bietet Helmut Evers in seinem Geschäft Laufanalysen an. „Lauf geht’s“ unterstützt er zum mittlerweile vierten Mal. „Das Ziel ist es, Fehlstellungen und falsche Belastungen der Läufer zu erkennen“, so der gelernte Orthopädie-Schuhmachermeister und Sensomotorik-Therapeut. Jede der vier Westerstederinnen ist nun an der Reihe. Es folgen ein paar persönliche Angaben wie Alter, Größe, Gewicht und Vorerkrankungen. „Das sind wichtige Faktoren, die in die Analyse einfließen“, erklärt Evers.

„Ich habe leichte Beschwerden am Fuß“, erzählt beispielsweise „Tina“ Wedemann. Evers berücksichtigt alle Informationen. Der Fußabdruck wird genommen, die Fußsohlen werden gescannt, ein Belastungstest wird vollzogen. Vor dem Betreten des Laufbandes markiert Evers mit einem Stift die Kniescheiben, die Wadenmuskulatur und die Achillessehne der Probanden. „So messe ich die Beinwinkel“, so Evers, „und erkenne, wer nach innen und wer nach außen läuft.“ Am Ende bekommt jeder eine Mappe mit allen Infos. Welcher Schuh geeignet ist, ob Einlagen sinnvoll wären, wird darin geklärt.

die ziele

Die Westerstederinnen verlassen das Geschäft zufrieden. Bei einer Tasse Kaffee erzählt Krey: „Wir sind motiviert, wollen fitter werden und auch etwas mehr über Ernährung lernen.“ Ihre Aussage „die Minuten auf dem Laufband waren die längste Laufeinheit meines Lebens“, sorgt für Heiterkeit. Noch bis 8. März können sich Nachahmer anmelden.


Mehr Infos und Anmeldungen unter   www.nwz-lauf-gehts.de 
Tobias Göttler Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
Rufen Sie mich an:
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