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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Patrick Tessmann verlässt OLB-Vorstand

14.08.2018

Oldenburg Übernahme durch die Bremer Kreditbank (BKB), Herausdrängen der letzten Kleinaktionäre, Abschied von der Börse – und nun auch noch ein Wechsel an der Spitze: Die Oldenburgische Landesbank durchlebt zurzeit turbulente Monate.

Am Montag gab die OLB bekannt, dass Vorstandschef Patrick Tessmann die Regionalbank auf eigenen Wunsch mit Wirkung zum 31. August verlassen werde. „Nach der Neuausrichtung ist für mich die Zeit für eine neue Herausforderung gekommen“, wird der 58-Jährige in einer Mitteilung des Instituts zitiert. Es sei ihm eine große Freude gewesen, die OLB in den vergangenen Jahren mit zu gestalten. Was er künftig machen werde, teilten Tessmann und die OLB nicht mit.

Tessmann hatte zum 1. Januar 2015 als Nachfolger von Dr. Achim Kassow den Vorstandsvorsitz bei der OLB übernommen. Vor seiner Tätigkeit in Oldenburg war der gebürtige Hamburger bei der Commerzbank, der Dresdner Bank, dem Privatbankhaus Reuschel und zuletzt als Vorstand der Landesbank Berlin/Berliner Sparkasse tätig.

Seine Amtszeit bei der OLB war vor allem geprägt durch das 2015 aufgelegte Programm „OLB 2019“. Das Programm sah eine strategische Neuausrichtung, Kosteneinsparungen, Investitionen in Digitalisierung und Filialmodernisierung, aber auch den Abbau von 280 Stellen bis 2019 vor. Zuletzt war die OLB wieder auf Wachstumskurs. Im ersten Halbjahr 2018 konnte die Bank den Überschuss um 9,3 Prozent auf 18,8 Millionen Euro steigern.

Wer Tessmanns Nachfolge antreten wird, wollte die OLB am Montag auf Anfrage noch nicht mitteilen. Dass die Weichen aber offenbar schon gestellt sind, wurde aus der Mitteilung deutlich. „In Kürze werde der Aufsichtsrat über die Nachfolge entscheiden“, heißt es darin. Neben Tessmann gehören dem OLB-Vorstand noch Karin Katerbau und Hilger Koenig an.

OLB-Aufsichtsratschef Axel Bartsch bedauerte das Ausscheiden Tessmanns. Er habe „ganz wesentlich zur erfolgreichen und zukunftsfähigen Aufstellung der OLB beigetragen“, sagte Bartsch, der auch Vorstandschef der BKB ist.

Die OLB gehört inzwischen zu 100 Prozent der BKB, hinter der wiederum die Finanzinvestoren Apollo und Grovepoint Capital sowie ein Lehrer-Pensionsfonds aus Texas stehen. Im Mai wurden die letzten OLB-Kleinaktionäre herausgedrängt, Ende Juni verabschiedete sich die Bank von der Börse. Zuvor hatte die BKB-Gruppe bereits das Bankhaus Neelmeyer in Bremen übernommen. BKB, OLB und Neelmeyer sollen eine gemeinsame Bankengruppe bilden. Unter anderem auf der letzten Hauptversammlung war die Sorge geäußert worden, wie eigenständig die OLB in dieser Bankengruppe künftig noch agieren könne.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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