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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Praxis: Erfolgreiche Modelle

05.04.2019

Oldenburg „Telemedizin als Versorgungsstrategie: Erfahrungen aus Rettungsdienst, hausärztlicher Versorgung und Pflege“ lautete das Thema des Vortrags von Dr. Daniel Overheu, ärztlicher Leiter der Telemedizin am Klinikum Oldenburg. „Ein großer Wurf in Sachen Telemedizin war die Änderung der Berufsordnung der Ärztekammer Niedersachsen im Dezember 2018. Seitdem ist eine ärztliche Behandlung ausschließlich über Telekommunikation erlaubt. Wobei die Wahrung der ärztlichen Sorgfaltspflicht über allem steht, was extrem wichtig ist“, betonte Overheu.

Einige Modelle der Telemedizin funktionieren bereits gut: Erstens tauschen Ärzte untereinander Daten über geschützte Kanäle aus. „So können wir uns mit anderen Fachärzten über Röntgenbilder oder MRT-Aufnahmen austauschen und Diagnosen sowie Behandlungen diskutieren“, so der Anästhesist.

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Zweitens leiten Ärzte per Telemedizin Gesundheitsfachkräfte etwa auf Offshore-Plattformen an. Und drittens werde das Telemonitoring erfolgreich eingesetzt. Dabei werden Daten aus medizinischen Überwachungsmaßnahmen zu Hause direkt an den Arzt geleitet. „Eine Studie in Berlin hat gezeigt, dass dadurch etwa die Zahl der Krankenhausaufenthalte und der Todesfälle bei Patienten mit chronischen Herzerkrankungen gesenkt werden konnte.“

In Oldenburg ist die Telemedizin direkt am Klinikum angesiedelt. „Das ist elementar wichtig, denn hier habe ich als Telemediziner Experten verschiedener Fachrichtungen in Handreichweite“, erklärte Overheu. Begonnen hat die Oldenburger Telemedizin 2014 mit der Betreuung von Offshore-Plattformen. Schiffe, Forschungsstationen und Pflegedienste kamen hinzu. „Da diese Versorgung erfolgreich läuft, bekamen wir Anfragen von Rettungsdiensten, aus der Pflege und von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV)“, so Overheu. „Mit der KV testen wir zur Zeit, ob wir mittels Telemedizin den Mangel an Bereitschaftsärzten im ländlichen Raum abfedern können. Dabei wird mit einer strukturieren Abfrage in einer Leitstelle ermittelt, ob ein Arzt benötigt wird oder ob sich auch eine Gesundheitsfachkraft um den Patienten kümmern kann, die – wenn nötig – per Telemedizin von einem Arzt unterstützt wird.“

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