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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Hand in Hand für bessere Wasserqualität

17.06.2019

Oldenburg Die Hauptbelastung der Nordsee besteht nach wie vor in der Anreicherung von Nährstoffen, besonders von Stickstoff und Phosphor. Wie kann es zukünftig gelingen, diffuse Nährstoffeinträge möglichst so zu reduzieren, dass keine negativen Folgewirkungen in der Nordsee auftreten? Was könnten mögliche Maßnahmen sein, um die Nährstoffbelastung von in die Nordsee einmündenden Oberflächengewässern im küstennahen Raum zu verbessern?

Antworten auf diese Fragen versucht aktuell das Projekt „Waterbuddies“ (übersetzt Wasserkumpels) zu finden. Auch Hilfestellungen sollen durch das Projekt erarbeitet werden. Zu den Waterbuddies zählen neben den 24 beteiligten Projektlandwirten das Grünlandzentrum Niedersachsen/Bremen, die Landwirtschaftskammer Niedersachsen, die Arbeitsgruppen der Bodenkunde und Gewässerökologie der Uni Oldenburg und die Abteilung Graslandwissenschaft der Uni Göttingen. Gestartet sind die Waterbuddies im November vergangenen Jahres, das Projekt läuft insgesamt drei Jahre.

24 konventionelle Futterbau- oder Milchviehbetriebe mit weitreichenden Grünlandflächen bilden die Grundlage der wissenschaftlichen Untersuchungen. Alle Betriebe sind repräsentativ für den norddeutschen Küstenraum und befinden sich im Einzugsgebiet der Jade. Sowohl Geest, als auch Moor und Marsch sind hier zu finden. Auf den Betrieben werden jeweils zwei Gräben näher untersucht, ebenso wie Betriebsstruktur und Betriebsdaten.

Die Resonanz der Landwirte war groß, berichtet Projektleiter Mathias Paech. Rund 60 Betriebe hatten sich bereiterklärt, aber nicht alle konnten genommen werden – beispielsweise, da die Gräben nicht ins Projektsystem passten.

Das Projekt bringt aber auch den Forschern Vorteile. „Wir müssen bedenken, dass wir nicht nur die Faktenlage verbessern können, sondern auch die Qualifikation von Studierenden“, betont Prof. Dr. Liane Giani von der Universität Oldenburg. So seien an diesem Projekt immer auch Doktoranden oder studentische Hilfskräfte beteiligt.

Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag (SPD) hatte sich im Vorfeld für das Projekt eingesetzt und zeigte sich nun erfreut über den erfolgreichen Start. Es sei wichtig, Grünland als eigene landwirtschaftliche Besonderheit hervorzuheben, so Mittag.

Tonia Hysky Redakteurin / Politikredaktion
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