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05.10.2017

Oldenburg Allein in die Stadt Oldenburg pendeln regelmäßig mehr als 40.000 Berufstätige zur Arbeit. In dieser Zahl verbergen sich sowohl Autofahrer als auch Bahnfahrer und Radfahrer. Was tun die Gemeinden und Städte im Oldenburger Land für Mitfahrer?

Die Zahl der Parkplätze für Berufspendler ist relativ gering. Entlang der Autobahn 29 gibt es eine Reihe von Pendlerparkplätzen, auch an der A 28 in Oldenburg und Delmenhorst gibt es Stellplätze für Pendler. Im Landkreis Cloppenburg liegen die Pendlerparkplätze an den Bundesstraßen (B 72 und B 401).

Grafische Übersicht: Pendler und Pendlerparkplätze im Oldenburger Land

Die meisten Pendlerparkplätze gibt es in Oldenburg – allein 964 in der Nähe (und unterhalb) der A 28 zwischen Prinzessinweg und Müllersweg in Osternburg. Zu nennen wären auch die Pendlerparkplätze am ZOB, die freilich gebührenpflichtig sind (358). Gemessen an der Zahl der Pendler scheint die Zahl der Stellplätze für Mitfahrer im gesamten Oldenburger Land aber relativ klein zu sein.

Anbindung an ÖPNV

Die meisten Investitionen in die Infrastruktur für Pendler sind an den Bahnhöfen und Haltepunkten entstanden. Allein das Land Niedersachsen hat in den vergangenen zwölf Jahren 22 Maßnahmen für Pendler an Bahnhöfen und Haltepunkten gefördert. Es handelt sich um 5,6 Millionen Euro, die das Land den Kommunen für den Bau und Ausbau von Kurzanhaltezonen, Parkplätzen für Autos und Unterstellmöglichkeiten für Fahrräder in Bahnhofsnähe gezahlt hat. Die Gesamtinvestitionen der Kommunen für diese 22 Maßnahmen an Bahnhöfen betrugen 10,65 Millionen Euro.

Die Kommunen können Zuschüsse vom Land erhalten, wenn die Pendlerparkplätze mit dem öffentlichen Nahverkehr verknüpft sind, erläuterte Sabine Schlemmer-Kaune, Sprecherin des Verkehrsministeriums in Hannover. Das Land fördert solche Pendlerparkplätze mit bis zu 5200 Euro pro Stellplatz (10.400 Euro überdacht). Aus dem Oldenburger Land gibt es aktuell zwei Anträge für P&R-Parkplätze und Bike&Ride-Stellplätze am Bahnhof der Stadt Cloppenburg und am neuen Haltepunkt in Jaderberg. Darüber werde im Dezember entschieden, teilte Schlemmer-Kaune mit.

Was sind Pendler?

Pendler sind alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, deren Arbeitsort sich vom Wohnort unterscheidet.

Die meisten Pendler mit Fahrtziel Oldenburg kommen aus dem Landkreis Ammerland. 12 191 Ammerländer arbeiten regelmäßig in Oldenburg. Aus dem Landkreis Oldenburg pendeln immerhin 8914 Arbeitnehmer regelmäßig nach Oldenburg. Das ergibt sich aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit, die auf den Meldezahlen zur Sozialversicherung beruht.

Oldenburg hat nach der Statistik die meisten Einpendler, nämlich 41 270.

Dauerparkplätze

Neben den „offiziellen“ Pendlerparkplätzen an Autobahnabfahrten gibt es auch Flächen, die inoffiziell als Pendlerparkplatz genutzt werden: Südlich der Anschlussstelle Delmenhorst-Deichhorst an der B 213 (Wildeshauser Landstraße) parken ebenfalls Pendler, dieser Platz ist aber nicht als solcher ausgewiesen. Die Bedürfnisse der Berufspendler sind in einigen Gemeinde Thema. Aktuell ist gerade ein Pendlerparkplatz in Friesoythe im Gespräch, die CDU hat einen entsprechenden Antrag gestellt. Der Pendlerparkplatz soll direkt an der Abfahrt B72/Ellerbrocker Straße entstehen.

In der Stadt Vechta gibt es Dauerparkplätze im Gewerbegebiet an der Falkenrotter Straße. „Im Bereich der Innenstadt halten wir einen Park-and-ride-Parkplatz für Zugreisende am Bahnhof vor. Die Kapazitäten werden mit der Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes, unter anderem mit dem Bau einer Mobilitätsstation, noch erweitert“, teilte Sprecher Volker Kläne mit. In der Mobilitätsstation in Vechta wird auch ein Fahrrad-Parkhaus mit ausreichend Stellplätzen eingerichtet, das Berufspendler nutzen können, die mit Fahrrad und Bahn zur Arbeit fahren.

Hans Begerow
Leitung Politik
Politikredaktion
Tel:
0441 9988 2091

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