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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Kritik an der Bahn und tote Tiere am Tweelbäker See

10.05.2018

Oldenburg In unserem monatlichen Rückblick über die meist beachteten Artikel auf NWZonline stellen wir Ihnen die Themen vor, die am meisten für Aufsehen gesorgt haben. Das war im April 2018 los:

Bahn wirft Fahrgäste aus dem IC

Am Oldenburger Hauptbahnhof wollten an einem Freitagnachmittag Mitte April viele Reisende mit dem IC zwischen Emden und Leipzig fahren. Zu viele. Fahrgäste im Nahverkehr wurden in einer Lautsprecherdurchsage aufgefordert, den Zug zu verlassen, da dieser überfüllt sei. Ansonsten drohe der Zug geräumt zu werden, teilte die Zugbegleiterin mit. Die meisten Nahverkehrskunden verließen die Bahn daraufhin – obwohl sie ein Ticket hatten – so dass diese „ausgesprochen leer“ weiterfahren konnte. Dieser Vorfall rief viel Kritik hervor und war nicht der erste seiner Art.

Lena trainiert nicht nur fürs Studium

Lena Kankel aus Oldenburg ist 22 Jahre alt, hat nach ihrem Abitur am Gymnasium Eversten eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin gemacht und möchte Medizin studieren. So weit, so normal. In ihrer Freizeit trainiert Lena gerne ihren Körper im Fitnessstudio – und da beginnt das Besondere: Nachdem sie auf ihrem privaten Instagram-Profil Fotos von ihrem Training postete, bekam sie automatisch mehr Follower. Mittlerweile sind es schon über 26.000, die ihrem Kanal @lenknk folgen. Und mit dem Erfolg im sozialen Netzwerk kam auch schon ein erster Sponsor...

Tierkadaver stinken am Tweelbäker See

Zwei Müllsäcke, gefüllt mit Schafsköpfen, sorgten Mitte April für Entsetzen: Am Tweelbäker See in Oldenburg waren die Säcke mit dem bestialisch stinkenden Inhalt gefunden worden. Auf Facebook machte schon das Gerücht die Runde, es habe sich dabei um Hundekadaver gehandelt. Von einer „Entsorgungs-Mafia“ war die Rede. Polizei und das Tierheim-Team sind sich jedoch einig, dass Laien die stark verwesten Tierreste nicht eindeutig zuordnen können dürften. Wer die Tiere entsorgt hat, war nicht bekannt.

147.000 Euro Schwarzgeld in der Schweiz und Hartz IV

Ein Ehepaar aus dem Landkreis Emsland lebte in einem 140 Quadratmeter großen Eigenheim mit 750 Quadratmeter großem Grundstück, bezog aber zehn Jahre lang Grundsicherung vom Staat. Verwertbares Vermögen sei nicht vorhanden, hatte das Paar angegeben. Die Behörden kamen aber dahinter, dass die Familie auf einem Schwarzgeldkonto in der Schweiz 147.000 Euro liegen hatte. Es kam zu einer Gerichtsverhandlung, in dessen Zuge das Paar vom Sozialgericht zur Rückzahlung der erhaltenen Leistungen in Höhe von 175.000 Euro verurteilt wurde. Auch in der zweiten Instanz scheiterte das Paar vor dem Landessozialgericht Bremen-Niedersachsen. Offenbar handelte es sich nicht um die letzte Berufung der Angeklagten.

Erinnerungen an den Massengentest 1998

Der Fall erschütterte vor 20 Jahren die Republik: Die elfjährige Christina Nytsch aus Strücklingen wurde im März 1998 tot in einem Waldstück bei Lorup (Landkreis Emsland) aufgefunden. Mit Hilfe eines Massengentests sollte der Mörder nun gefunden werden. Die Rechtmäßigkeit dieser bis dato beispiellosen Aktion war nicht geklärt, dennoch erschien der Großteil der 18.000 aufgeforderten Männer zur Speichelabgabe. Am 30. Mai 1998 gab die Polizei bekannt, dass die bei der Leiche Christinas gefundenen DNA-Spuren von Ronny Rieken stammten. Später kam heraus, dass Rieken auch für den Mord an der 13-jährigen Ulrike Everts aus Jeddeloh II und weitere Sexualstraftaten verantwortlich war.

Christian Schwarz Redakteur / Online-Redaktion
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