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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Topartikel Im September 2018: Heißer September im Emsland und in Bremen

02.10.2018

Oldenburg In unserem monatlichen Rückblick über die meist beachteten Artikel auf NWZonline stellen wir Ihnen die Themen vor, die am meisten für Aufsehen gesorgt haben. Das war im September 2018 los:

Ein Moor brennt – und nebelt das Oldenburger Land ein

Es war das Topthema im September und sorgte bundesweit für Schlagzeilen: der Moorbrand bei Meppen. Bei einem Manöver der Bundeswehr geriet Anfang September eine rund sechs Hektar große Fläche eines Übungsgeländes im Emsland in Brand – ausgelöst durch Raketenbeschuss. Zunächst war dies lediglich eine lokale Nachricht (denn auf Truppenübungsplätzen hat es 2018 32-mal gebrannt), die erst nach einer knappen Woche auch in Oldenburg und umzu wichtig wurde: als der Brandgeruch plötzlich auch hier durch die Straßen zog und zahlreiche Bürgerinnen und Bürger bei der Feuerwehr anriefen. Das Drama, in dessen Zug sich auch Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) im Emsland blicken ließ und um Entschuldigung bat, dauert noch einige Wochen an: Erst Mitte Oktober gab die Bundeswehr Entwarnung, der Moorbrand war gelöscht.

Hier finden Sie alle Informationen zum Moorbrand bei Meppen.

Baudock in Bremer Lürssen-Werft steht in Brand

Mitte September, das Moor kokelte schon seit einigen Tagen, ließ ein weiterer Großbrand in der Region aufhorchen: In Bremen stand ein Baudock der renommierten Lürssen-Werft in Flammen (mit Video). Dabei griffen die Flammen auch auf eine gerade im Bau befindliche, 150 Meter lange Luxus-Yacht über. Schwer verletzt wurde bei dem Brand niemand. Aus der ganzen Region, unter anderem aus Brake, bekämpften 900 Einsatzkräfte der Feuerwehr das Feuer. Laut Amtsleiter der Feuerwehr Bremen habe es sich um den „personell umfangreichsten Einsatz der Nachkriegszeit“ gehandelt. Nach drei Tagen war dieser erfolgreich beendet, der Schaden wurde auf mehr als 610 Millionen Euro geschätzt.

Merkwürdige Schulbus-Posse im Landkreis Friesland

An einer Bushaltestelle im friesischen Oldorf wartet ein kleiner junge Morgen für Morgen auf den Schulbus. So weit, so gewöhnlich. Allerdings fährt regelmäßig ein Minitaxi an ihm vorbei, ohne ihn mitzunehmen, obwohl genug Platz im Taxi wäre. Denn der Weg des Jungen zur Bushaltestelle ist nicht weit – und somit kommt für ihn kein Transport mit dem Taxi in Frage. Das hat der Landkreis Friesland beschlossen. Weit nicht – aber gefährlich, geben seine Eltern zu bedenken, da er eine viel befahrene Straße überqueren muss, und das auch noch auf dem Radweg. Zudem fehlt ein Haltestellenschild, Licht und ein Wartehäuschen. Der Landkreis reagierte darauf mit einer Ankündigung, die teuer werden könnte.

Streit über Zutaten im Asia-Imbiss eskaliert

Diese Probezeit verlief alles andere als erfolgreich: Ein 23-Jähriger, der neuerdings in einem asiatischen Schnellrestaurant im Oldenburger Hauptbahnhof arbeitete, legte sich verbal mit seinem Chef an – weil sie sich über die Zubereitung der Speisen offenbar nicht einig waren. Der Streit setzte sich auch außerhalb des Restaurants fort. In dessen Zuge schlug der 23-Jährige dem 54 Jahre alten Chef mit der Faust ins Gesicht. Die Polizei konnte die Situation beruhigen.

„Willkommen in Absurdistan“ – NWZ-Analyse zu Chemnitz

Die Stimmung im Land ist gereizt. Seitdem die AfD in fast alle deutschen Landtage und in den Bundestag eingezogen ist und durch fragwürdige Aussagen zu NS-Verbrechen bzw. gegen Muslime gerichtete Rhetorik einen Skandal nach dem anderen erzeugt, ist die politische Diskussion in Deutschland aufgeheizt wie lange nicht mehr. Einen vorläufigen Höhepunkt erreichte diese explosive Stimmung im Nachgang der Demonstrationen in Chemnitz. Vereinzelte Übergriffe auf Migranten, ein Überfall auf ein jüdisches Restaurant, Hitlergrüße und Nazi-Sprechchöre – all dies hat es in der sächsischen Stadt Anfang September gegeben, als Tausende wegen des gewaltsamen Todes eine Menschen während des Stadtfests – überwiegend friedlich – auf die Straße gingen. Die öffentliche Diskussion, die auch von Regierungssprecher Steffen Seibert mitgetragen wurde, drehte sich in den folgenden Tagen um Begriffe wie „Hetzjagd“ oder „Jagdszenen“, ein Konzert und eine Demo gegen Rechts wurden abgehalten und über alldem schwebte die Frage: Warum ausgerechnet immer in Sachsen? Mit den Folgen dieser aufgeheizten Stimmung nach Chemnitz setzt sich NWZ-Nachrichtenchef Alexander Will in einer viel beachteten Analyse auseinander.

Christian Schwarz Redakteur / Online-Redaktion
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