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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Wissenschaft: Hier treffen sich Forscher und Wirtschaft

19.02.2020

Oldenburg „Mut haben, gegen den Strich zu denken, Dinge zu tun, die nicht im Mainstream sind“, dazu forderte Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) die Wissenschaftler und Interessierten auf, die am Montagabend zur Eröffnung des Innovationscampus der Jade Hochschule, Uni Oldenburg und des Informatikinstituts Offis gekommen waren. Das Verbundprojekt der drei Träger heißt Innovative Hochschule Jade-Oldenburg (IHJO).

Der Innovationscampus befindet sich auf dem Campus Haarentor an der Ammerländer Heerstraße und soll ein Anlaufpunkt für Wissens- und Technologietransfer sein. Er besteht aus einer Metallwerkstatt inklusive 3D-Drucker, einem Digitallabor, einem Seminarraum und einem flexibel nutzbaren Arbeitsraum.

Gefördert wird der Innovationscampus durch die Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ mit elf Millionen Euro über fünf Jahre. Er solle den „Wissenstransfer weiter anreizen“, sagte Minister Thümler. Wirtschaftstreibende sollten sich mit ihren Fragen an den Innovationscampus wenden. „Dieses Zusammenspiel von Wissenschaft und Wirtschaft brauchen wir“, sagte Thümler. Der Bund sei bereit, Innovationsideen stark zu fördern. „Und Oldenburg ist ja Hotspot, was An- und Ausgründungen anbelangt“, erwartet Thümler weitere innovative Ideen und Firmengründungen aus Oldenburg.

Beim Rundgang durch den Innovationscampus ließen sich Uni-Präsident Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper, Prof. Dr. Jorge Marx Gómez (Informatikinstitut Offis), der Bundestagsabgeordnete Stephan Albani (CDU), IHJO-Gesamtprojektleiterin Dr. Michaela Muylkens (Universität), der Vizepräsident der Jade Hochschule, Prof. Dipl.-Ing. Thomas Wegener, IHJO-Projektleiter Hans-Peter Ratzke (Jade Hochschule) und Dr. Jürgen Meister (Offis, Bereichsleiter Energie) informieren.

Das Herzstück des Metall-Labors ist ein 3D-Drucker, der hochwertige Prototypen und Bauteile in Kleinserien fertigen kann. Aktuell können Bauteile aus Edelstahl entstehen, später soll auch Titan zum Einsatz kommen. Die Werkstatt ist vorrangig für die Bearbeitung von Metall ausgelegt.

Im Digitallabor können digitale Anwendungen ausprobiert werden (zum Beispiel zum Energiemanagement eines Wohnquartiers) – dabei helfen Virtual-Reality-Brillen oder Kunststoff-3D-Drucker. Mittelfristig solle ein regionales Digitalisierungsnetzwerk entstehen, so die Innovationscampus-Planer. Ein weiterer Schwerpunkt auf dem neuen Campus soll Innovationsmanagement sein, also die Methode, neue Produktionstechniken und Ideen in ein Unternehmen einzubringen. Dazu sollen Veranstaltungen zum Beispiel zu Kreativitätstechniken stattfinden. Die Teilnehmer lernen, neue Perspektiven zu entwickeln und Lösungsansätze spielerisch auszuprobieren – und idealerweise Prototypen mit einfachen Techniken zu entwerfen.

Die Werkstatt kann von Wissenschaftlern der Universität, Jade Hochschule oder Offis sowie von Start-ups und Unternehmen genutzt werden (Informationen dazu erteilt Werkstattleiter Florian Juds unter Tel. 0441/798-5239 oder auch per E-Mail an die Adresse florian.juds@uol.de).

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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