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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Die Verstorbenen Aus 2019: Promis, die uns in Erinnerung bleiben

17.12.2019

Oldenburger Land Der Tod gehört zum Leben dazu, sagt der Volksmund. Wir alle werden geboren, wachsen behütet auf, leben unser Leben, gründen Familien, müssen uns von geliebten Menschen verabschieden und sterben irgendwann selbst. Niemand kommt daran vorbei.

Der Abschied fällt uns besonders schwer, wenn Familienmitglieder, Freunde oder enge Vertraute betroffen sind. Aber auch der Tod von prominenten Zeitgenossen, die uns Menschen über Jahre oder Jahrzehnte begleitet haben, beschäftigt uns sehr. Das war in 2019 nicht anders. Wir mussten uns von Prominenten aus den verschiedensten Bereichen verabschieden – ob aus der Politik, der Wirtschaft, der Unterhaltung oder dem Sport.

Im Oldenburger Land werden den Menschen drei Verstorbene in besonderer Erinnerung bleiben: Manager-Legende Rudi Assauer, der Anfang der 90er-Jahre die Fußballer des VfB Oldenburg fast in die Bundesliga geführt hatte. Schauspieler Seymour Cassel, nach dem der Ehrenpreis des Internationalen Filmfestes in Oldenburg benannt wurde. Und Alphonso Williams, der 2017 die Musikshow „Deutschland sucht den Superstar“ gewinnen konnte.

Rudolf „Rudi“ Assauer (geboren 20. April 1944, verstorben 6. Februar 2019)

Rudi Assauer, Foto: Achim Scheidemann/dpa

Rudi Assauer prägte über ein halbes Jahrhundert die deutsche Fußballszene. Zwischen 1964 und 1976 bestritt der gebürtige Saarländer 307 Bundesligaspiele für Borussia Dortmund (119) und Werder Bremen (188). Mit der Borussia wurde er DFB-Pokalsieger (1965) und gewann im Jahr darauf den Europapokal der Pokalsieger. Ab 1976 arbeite er für jeweils fünf Jahre als Manager bei Werder Bremen und Schalke 04. Nach einer Auszeit vom Fußball heuerte er 1990 als Manager beim Zweitligisten VfB Oldenburg an. In der Saison 1991/1992 fehlte den Oldenburgern nur ein Punkt zum Aufstieg in die Bundesliga. Zwischen 1993 und 2006 managte Assauer erneut Schalke 04. Zwei DFB-Pokalsiege und den Gewinn des UEFA-Pokals feierte der Verein in dieser Zeit. Rudi Assauer, der das Image des Machos wie kaum ein anderer pflegte, erkrankte 2012 an Alzheimer. An dessen Folgen starb im vergangenen Frühjahr.

Lesen Sie auch: So wirkte Rudi Assauer in Oldenburg

Seymour Cassel (geboren 22. Januar 1935, verstorben 7. April 2019)

Seymour Cassel (Foto: Archiv)

Die Initiatoren des seit 1994 stattfindenden Internationalen Filmfestes in Oldenburg benannten 2012 einen Filmpreis nach dem Schauspieler aus Detroit im US-Bundesstaat Michigan – den Seymour-Cassel-Award. Eine „Auszeichnung für herausragende schauspielerische Leistungen“. Cassel selbst wurde 2008 der „OLB Walk of Fame“ beim Filmfest zuteil. Seymour Cassel trat in über 200 Film- und Fernsehproduktionen in Erscheinung. Dazu zählen „Der verrückte Professor“ mit Jerry Lewis (1963), „Raumschiff Enterprise – das nächste Jahrhundert“ (1988) oder „Ein unmoralisches Angebot“ mit Robert Redford und Demi Moore (1993).

Alphonso Williams (geboren 20. Juli 1962, verstorben 12. Oktober 2019)

Alphonso Williams (Foto: Archiv)

Alphonso Willliams wurde in Detroit im US-Bundestaat Michigan als jüngstes von zwölf Kindern geboren. Sein Vater war Baptistenprediger, die ganze Familie sang im Gospelchor. Nach der Schulzeit begann Williams eine Laufbahn bei der US-Armee, die ihn 1980 nach Bremen führte. Nach Ende seiner Dienstzeit blieb er der Liebe wegen in Norddeutschland. Mit seinem in Oldenburg geborenen Sohn gründete er das Gesangs-Duo „Father & Son“. 2005 wurde die erste Platte veröffentlicht, 2008 nahmen sie an der TV-Show „Das Supertalent“ teil. 2017 gewann Williams die 14. Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“. Es folgten weitere Fernsehauftritte. 2018 beispielsweise bei „Promi Big Brother“. Wegen einer Niereninsuffizienz wurde er Anfang 2019 notoperiert. Im Oktober folgte die Diagnose Prostatakrebs. Alphonso Williams,der zuletzt in Borbeck im Landkreis Ammerland lebte, starb an dessen Folgen.

Hier eine Auswahl weiterer Berühmtheiten, die im Jahr 2019 verstorben sind:

Jan Fedder (geboren 14. Januar 1955, verstorben 30. Dezember 2019)

Dem gebürtigen Hamburger gelang der schauspielerische Durchbruch durch die Rolle des „Pilgrim“ im Kinofilm „Das Boot“ von 1981. Ab 1990 verkörperte Jan Fedder den Polizisten „Dirk Matthies“ in der ARD-Serie „Großstadtrevier“. Kultstatus erlangte er zudem in der NDR-Serie „Neues aus Büttenwarder“. Jan Fedder brillierte hier über 20 Jahre lang als „Kurt Brakelmann“ an der Seite seines kongenialen Partners Peter Heinrich Brix alias „Adsche Tönnsen“. 2012 wurde bei ihm die Vorstufe eines Mundhöhlenkarzinoms diagnostiziert. Seit 2018 war der Schauspieler zudem auf einen Rollstuhl angewiesen. Jan Fedder starb einen Tag vor Silvester und zwei Wochen vor seinem 65. Geburtstag.

Manfred Stolpe (geboren 16. Mai 1936, verstorben 29. Dezember 2019)

Von 1990 bis 2002 war Stolpe Ministerpräsident von Brandenburg. Im Anschluss war er bis 2005 Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen unter Kanzler Gerhard Schröder. Manfred Stolpe, der 1959 sein Studium als Diplom-Jurist abgeschlossen hat, arbeitete in den darauffolgenden 30 Jahren in verschiedenen Positionen für die evangelische Kirche der ehemaligen DDR.

Jerry Herman (geboren 10. Juli 1931, verstorben 26. Dezember 2019)

Der Musical-Komponist aus den USA zeichnete für Stücke wie „Ein Käfig voller Narren“ und „Hello, Dolly!“ verantwortlich. 2009 wurde Herman mit dem „Tony Award“ für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Gun-Marie Fredriksson (geboren 30. Mai 1958, verstorben 9. Dezember 2019)

Die Sängerin bildete zusammen mit Per Gessle ab 1986 das schwedische Pop-Duo Roxette. „The Look“, „Listen to Your Heart“, „It Must Have Been Love“ und „Joyride“ waren Nummer-eins-Hits in den USA. Fredriksson starb nach langer Krebserkrankung.

Wolfgang Winkler (geboren 2. März 1943, verstorben 7. Dezember 2019)

Wolfgang Winkler ist gestorben. (Foto: Oliver Berg/dpa)

Der Schauspieler wurde durch die Rolle des Hauptkommissars Herbert Schneider im „Polizeiruf 110“ einem Millionenpublikum bekannt. 50 Folgen lang spielte er an der Seite von Jaecki Schwarz. Winkler starb an den Folgen einer Krebserkrankung.

Walter Freiwald (geboren 21. April 1954, verstorben 16. November 2019)

Von 1989 bis 1997 moderierte der gebürtige Ostfriese an der Seite von Harry Wijnvoord die TV-Sendung „Der Preis ist heiß“. 2015 nahm er an der neunten Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ teil. Freiwald war unheilbar an Krebs erkrankt.

Erhard Eppler (geboren 9. Dezember 1926, verstorben 19. Oktober 2019)

Von 1968 bis 1974 war der SPD-Politiker Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit. In den 80er-Jahren zählte er zu den Persönlichkeiten der Friedensbewegung. Er starb im Alter von 92 Jahren.

Horst Hilpert (geboren 28. November 1936, verstorben 16. Oktober 2019)

Der Jurist gehörte von 1972 bis 2007 dem Kontrollausschuss des Deutschen Fußballbundes an. Ab 1992 stand er diesem Gremium vor und wurde als „Chefankläger“ berühmt. Er war Träger des Bundesverdienstkreuzes erster Klasse.

Peter Edward „Ginger“ Baker (geboren 19. August 1939, verstorben 6. Oktober 2019)

1966 gründete der Schlagzeuger Baker die Band „Cream“ – mit Eric Clapton an der Gitarre. Die Zeitschrift „Rolling Stone“ listete ihn 2016 auf Rang drei der „100 besten Schlagzeuger aller Zeiten“.

Martin Lauer (geboren 2. Januar 1937, verstorben 6. Oktober 2019)

Der gebürtige Kölner mischte in den 50er - und 60er-Jahren in der Weltspitze der Leichtathletik mit. Lauer war ein erfolgreicher Zehnkämpfer und Hürdenläufer. Er war mehrfach Weltrekord-Inhaber und wurde 1960 in Rom Olympiasieger mit der deutschen Sprintstaffel.

Karel Gott (geboren 14. Juli 1939, verstorben 1. Oktober 2019)

Der tschechische Sänger und Komponist wurde als „goldene Stimme aus Prag“ bekannt. Hierzulande zählte das Titellied aus der Kinderserie „Die Biene Maja“ zu seinen bekanntesten Stücken. Auch „Einmal um die ganze Welt“ ist ein bekanntes Lied von Karel Gott.

Sigmund Jähn (geboren 13. Februar 1937, verstorben 21. September 2019)

Der Jagdflieger und Kosmonaut aus der ehemaligen DDR flog 1978 als erster Deutscher in den Weltraum. Sieben Tage verbrachte der damals bereits 51-Jährige auf der sowjetischen Raumstation „Saljut 6“. Jähn erhielt zahlreiche Auszeichnungen.

Peter Lindbergh (geboren 23. November 1944, verstorben 3. September 2019)

Peter Lindbergh (Foto: Horst Ossinger/dpa)

Der Starfotograf und Filmemacher startete seine internationale Karriere 1978 in Paris. Er arbeitete für Magazine wie „Vogue“ und „Vanity Fair“. Lindbergh bekam 1990 die Supermodels Naomi Campbell, Linda Evangelista, Tatjana Patitz, Cindy Crawford und Christy Turlington gemeinsam vor die Kamera.

Helmut Krauss (geboren 11. Juni 1941, verstorben 26. August 2019)

Die Rolle des „Nachbarn Paschulke“ in der ZDF-Serie „Löwenzahn“ machte Krauss einem Millionen-Publikum bekannt. Auch als Synchronsprecher war Krauss begehrt. So verlieh er unter anderem Marlon Brando, John Goodman, Jean Reno und Samuel L. Jackson seine Stimme.

Toni Morrison (geboren 18. Februar 1931, verstorben 5. August 2019)

Morrison erhielt 1993 als erste afroamerikanische Schriftstellerin den Literaturnobelpreis. Zuvor wurde sie schon mit dem Pulitzer-Preis (1988) ausgezeichnet. Morrison lehrte an der Universität von Princeton.

Werner Graf von Moltke (geboren 24. Mai 1936, verstorben 29. Juli 2019)

Der gebürtige Thüringer war ein deutscher Leichtathlet und Sportfunktionär. Er war mehrfacher deutscher Meister im Zehnkampf. Von 1989 bis 1997 war er Vizepräsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, von 1997 bis 2012 Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes.

Cameron Boyce (geboren 28. Mai 1999, verstorben 6. Juli 2019)

Der amerikanische Kinderdarsteller erlangte durch die Filme „Mirrors“, „Eagle Eye“ und „Kindsköpfe“ Berühmtheit. Er litt unter Epilepsie und starb an den Folgen eines nächtlichen Krampfanfalls. Cameron Boyce wurde nur 20 Jahre alt.

Costa Cordalis (geboren 1. Mai 1944, verstorben 2. Juli 2019)

Der griechisch-deutsche Schlagersänger hatte mit dem Lied „Anita“ 1976 seinen größten Erfolg. 2004 wurde er „Dschungelkönig“ in der ersten Staffel von „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“. Nach einem Schwächeanfall im März dieses Jahres starb Costa Cordalis knapp vier Monate später an Organversagen.

Lisa Martinek (geboren 11. Februar 1972, verstorben 28. Juni 2019)

Lisa Martinek (Foto: Ursula Düren/dpa)

Die gebürtige Stuttgarterin spielte am Thalia Theater in Hamburg und wirkte in zahlreichen Fernseh- und Kinoproduktionen mit. Beim Tauchen während eines Bootsausfluges auf der italienischen Insel Elba erlitt Lisa Martinek im Sommer einen Herzstillstand und verstarb. Sie hinterlässt ihren Ehemann und drei Kinder.

Max Wright (geboren 2. August 1943, verstorben 26. Juni 2019)

Der amerikanische Schauspieler wurde dem deutschen Publikum durch die Rolle des Familienvaters Willie Tanner in der TV-Serie „Alf“ (1986 bis 1990) bekannt. 1995 erkrankte Wright an Krebs. 24 Jahre später verstarb er an den Folgen der Erkrankung.

Wilhelm Wieben (geboren 2. Juni 1935, verstorben 13. Juni 2019)

Der norddeutsche Schauspieler und Autor war von 1973 bis 1998 Sprecher der ARD-Tagesschau. 1995 outete ihn Inge Meysel in einem Stern-Interview als homosexuell. Wilhelm Wieben schrieb zuletzt vor allem plattdeutsche Bücher.

Lennart Johansson (geboren 5. November 1929, verstorben 4. Juni 2019)

Der schwedische Sportfunktionär war von 1990 bis 2007 Präsident des europäischen Fußballverbandes UEFA. Bei der Weltmeisterschaft in Deutschland 2006 stand er dem Organisationskommission vor. Er verstarb nach kurzer, schwerer Krankheit.

José Antonio Reyes (geboren 1. September 1983, verstorben 1. Juni 2019)

Profifußballer Reyes spielte unter anderem für den FC Sevilla, den FC Arsenal, Real Madrid und Atlético Madrid. Er gewann fünfmal die Europa-League, wurde Meister in Spanien und England und bestritt 21 Länderspiele für die spanische Auswahl. Er kam im Alter von 35 Jahren bei einem Autounfall ums Leben.

Niki Lauda (geboren 22. Februar 1949, verstorben 20. Mai 2019)

Der Österreicher war Rennfahrer, Unternehmer und Pilot. 1975, 1977 und 1984 gewann er die Weltmeisterschaft in der Formel 1. 1976 verunglückte er bei einem Rennen auf dem Nürburgring schwer. Nur 42 Tage später stieg Lauda bereits wieder in einen Rennwagen. Lauda gründete die Fluglinie „Lauda Air“ und wurde Formal 1-Experte für RTL. Lauda verstarb nach einer schweren Lungenerkrankung.

Doris Day (geboren 3. April 1922, verstorben 13. Mai 2019)

Doris Day (AP Photo, File)

Die US-Amerikanerin gehörte Jahrzehnte lang zu den beliebtesten Schauspielerinnen Hollywoods. Typisch für Doris Day waren familienfreundliche Komödien. Mehrfach spielte sie an der Seite von Rock Hudson. Sie wurde 97 Jahre alt.

Peter Mayhew (geboren 19. Mai 1944, verstorben 30. April 2019)

Die Rolle des „Chewbacca“ in den Star-Wars-Filmen machte den britisch-amerikanischen Schauspieler weltberühmt. Regisseur George Lucas suchte für die Besetzung eine große Person. Peter Mayhew war 2,21 Meter groß. Er starb an einem Herzinfarkt.

Ken Kercheval (geboren 15. Juli 1935, verstorben 21. April 2019)

Von 1978 bis 1991 spielte der Amerikaner den „Cliff Barnes“ in der US-Fernsehserie „Dallas“. Kercheval und Larry Hagman („J.R. Ewing“) waren die einzigen beiden Schauspieler, die in allen 332 Folgen dabei waren.

Hannelore Elsner (geboren 26. Juli 1942, verstorben 21. April 2019)

Die Schauspielerin, Synchronsprecherin und Autorin zählte zu den bekanntesten deutschen Charakter-Darstellerinnen. Ihr Debüt gab sie 1959 noch an der Seite von Freddy Quinn. Hannelore Elsner wurde in ihrer Karriere mehrfach ausgezeichnet und gewann Filmpreise. Sie erlag einer Brustkrebserkrankung.

Keith Flint (geboren 17. September 1969, verstorben 4. März 2019)

Der britsche Sänger zählte 1990 zu den Gründungsmitgliedern der Band „The Prodigy“. Für Insider war er der „erste Rockstar der elektronischen Tanzmusik“. Flint starb im Alter von 49 Jahren.

Klaus Kinkel (geboren 17. Dezember 1936, verstorben 4. März 2019)

Der Jurist und FDP-Politiker bekleidete in seiner langen Karriere viele Ämter. Kinkel war unter anderem Referent von FDP-Ikone Hans-Dietrich Genscher, Bundesminister der Justiz (1991 bis 1992) und Bundesaußenminister (1992 bis 1998). Er starb an den Folgen einer Krebserkrankung.

Luke Perry (geboren 11. Oktober 1966, verstorben 4. März 2019)

Der Schauspieler wurde einem breiten Publikum durch die Rolle des „Dylan McKay“ in der US-Fernsehserie „Beverley Hills, 902010“ bekannt.

Werner Schneyder (geboren 25. Januar 1937, verstorben 2. März 2019)

Der Österreicher hatte ein großes Repertoire an Fähigkeiten. Er war Kabarettist, Autor, Schauspieler, Regisseur und Sportkommentator. Werner Schneyder kommentierte ab den Olympischen Spielen in Los Angeles 1984 Amateur- und Profiboxkämpfe im TV.

Gus Backus (geboren 12. September 1937, verstorben 21. Februar 2019)

Mit dem Titel „Da sprach der alte Häuptling“ gelang Backus 1960 der Durchbruch in der Schlager-Musikszene. Zuvor hatte der Amerikaner deutschsprachige Coverversionen amerikanischer Erfolgstitel aufgenommen. Er verstarb nach nach schwerer Krankheit in Süddeutschland.

Karl Lagerfeld (geboren 10. September 1933, 19. Februar 2019)

Karl Lagerfeld (Foto: Christophe Ena/AP/dpa)

Der gebürtige Hamburger war Modeschöpfer, Designer, Fotograf und Kostümbildner zugleich. Mitte der 1950er-Jahre begann er seine Karriere in der Modemetropole Paris. Er arbeitete für Balmain, Patou, Chloé und Chanel. Zu seinen Markenzeichen zählten ein weiß gepuderter Zopf und dunkle Sonnenbrillen. Französischen Medien zufolge litt Lagerfeld an Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Bruno Ganz (geboren 22. März 1941, verstorben 16. Februar 2019)

Bruno Ganz war ein vielfach prämierter Schauspieler aus der Schweiz. Vielen Deutschen wird er durch seine Verkörperung des Adolf Hitler in dem Kinofilm „Der Untergang“ in Erinnerung bleiben.

Heinz Fütterer (geboren 14. Oktober 1931, verstorben 10. Februar 2019)

Der Leichtathlet aus Illingen machte sich als „weißer Blitz“ einen Namen. 1954 stellte er mit handgestoppten 10,2 Sekunden den Weltrekord über 100 Meter von Jesse Owens ein. Heinz Fütterer wurde dreimal Europameister und holte Bronze bei den Olympischen Spielen 1956 in Melbourne.

Jörg Schönbohm (geboren 2. September 1937, verstorben 7. Februar 2019)

Der Brandenburger war ein deutscher Politiker und Generalleutnant des Heeres der Bundeswehr. Anfang der 1990er-Jahre war er Inspekteur des Heeres. Anschließend war er Staatssekretär im Bundesministerium für Verteidigung, Innensenator in Berlin und Innenminister des Landes Brandenburg.

Rosamunde Pilcher (geboren 22. September 1924, verstorben 6. Februar 2019)

Rosamunde Pilcher(Foto: Archiv)

Die britische Schriftstellerin verkaufte mehr als 65 Millionen Bücher. Sie galt als „Meisterin der Liebesschnulze“. Mehr als 100 ihrer Romane und Erzählungen wurden verfilmt. Kommerziell erfolgreich verlief ihre Karriere erst ab 1987. Da war Rosamunde Pilcher bereits 63 Jahre alt.

Matti Nykänen (geboren 17. Juli 1963, verstorben 4. Februar 2019)

In den 1980er-Jahren dominierte der Finne die Skisprungszene. Bei den olympischen Winterspielen von Sarajewo (1984) und Calgary (1988) sammelte Nykänen vier Goldmedaillen. Seine Alkoholkrankheit warf ihn später völlig aus der Bahn. Matti Nyjkänen saß mehrfach im Gefängnis. Er starb an einer Bauchspeicheldrüsenentzündung.

Ursula Karusseit (geboren 2. August 1939, verstorben 1. Februar 2019)

Mitte der 1960er-Jahre heuerte die Schauspielerin bei der Berliner Volksbühne an und avancierte zu einer bedeutenden Persönlichkeit des Theaters in der DDR. Seit 1998 gehörte die Schauspielerin zum Ensemble der deutschen Fernsehserie „In aller Freundschaft“.

Tobias Göttler Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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