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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Ländlicher Raum: Sie sind die Seele der Betriebe

04.05.2018

Oldenburger Land /Meppen „Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“: Knapp 600 Frauenstimmen lassen den Emslandsaal des Gasthauses Kamp in Meppen am Donnerstagnachmittag beinahe abheben. Die Stimmung bei der jährlichen Hauptversammlung des Landfrauenverbandes Weser-Ems könnte kaum besser sein und steuert auf den Höhepunkt zu, als die Bremer Sängerin Stefanie Golisch auch noch „Mit 66 Jahren“ von Udo Jürgens anstimmt – wieder stehen alle Frauen im Saal auf, singen, wippen im Takt und klatschen fröhlich mit.

Dieses Stimmungshoch hatten die Damen sich auch verdient, galt es doch zuvor den offiziellen Teil der Delegiertenversammlung über die Bühne zu bringen. Neben Vorstandswahlen (siehe Kasten) stand auch eine Podiumsdiskussion zur Lage der Landfrauen auf dem Programm. Mit dabei: Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen Landfrauenverbandes, Ulrich Löhr, Vizepräsident des Landvolks Niedersachsen, Ina Janhsen, neue Vorsitzende des Landfrauenverbandes Weser-Ems, Gerhard Schwetje, Präsident der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, und Moderator Ralf Stephan, Chefredakteur der Zeitschrift Land und Forst.

„Stehen Sie auf und engagieren Sie sich, um das Leben auf dem Land jeden Tag ein Stück lebenswerter zu machen“, fordert Landfrauenpräsidentin Brigitte Scherb die aus der ganzen Region stammenden Frauen im Saal auf. Der Frauenverband mit Sitz in Oldenburg vertritt mit seinen 187 Landfrauenvereinen rund 30 000 Mitglieder, die sich in 18 Kreisland-Frauenverbänden organisieren.

„Frauen sind die Seele der Betriebe auf dem Land“, betont Scherb und spricht vom „Rückgrat der Region“. Und genau dieses will die neue Vorsitzende des Verbandes Weser-Ems, Ina Janhsen aus dem ostfriesischen Bensersiel, stärken. „Ich kann begeistern und werde begeistern – vor allem junge Frauen, uns beizutreten. Und was wir Frauen wollen, das schaffen wir meistens auch“, gibt Janhsen sich kämpferisch und Moderator Ralf Stephan, einer der wenigen Männer bei der Veranstaltung, stimmt der neuen Weser-Ems-Chefin nachdrücklich zu – die Frauen im Saal lachen, genau wissend, was der Moderator meint.

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Ina Janhsen jedenfalls freut sich „riesig auf die neue Herausforderung“. Ihre Vorgängerin Agnes Witschen habe ihr große Fußstapfen hinterlassen. Die langjährige Vorsitzende aus dem emsländischen Lingen hat den Landfrauenverband Weser-Ems zwölf Jahre lang geführt. Dafür bekommt sie viel Lob und Anerkennung ausgesprochen.

Ihr und den anderen beiden ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern, Frieda Wolbert (ehemalige Bezirksvorsitzende Emsland/Grafschaft Bentheim) und Inge Hayen (ehemalige Bezirksvorsitzende Nordoldenburg), dankt die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) im Namen des Landeskabinetts. „Ihr Landfrauen seid der Motor im ländlichen Raum“, fordert die Ministerin, die selber Landwirtin ist, die Anwesenden auf, in ihrem Engagement nicht nachzulassen.

Lars Laue Korrespondent / Redaktion Hannover
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