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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Spenden: Corona-Nothilfeaktion geht in die Schlusswoche

20.06.2020

Oldenburger Land Mit soviel Hilfsbereitschaft hatten die Organisatoren nicht gerechnet. Insgesamt 135 830,36 Euro haben Leserinnen und Leser der „Nordwest-Zeitung“ seit Ostern auf das Spendenkonto der Corona-Nothilfeaktion für das Oldenburger Land überwiesen.

Der Landescaritasverband für das Oldenburger Land und das Diakonische Werk Oldenburg hatten gemeinsam mit der „Nordwest-Zeitung“ zu der Spendenaktion aufgerufen. Unter dem Motto „Stark für Menschen in Not“ wurde um Geld gebeten, das für Menschen gedacht ist, die durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten.

Bereits zu Beginn der Corona-Pandemie hatten die Familienberater von Diakonie und Caritas erwartet, dass es besonders die Schwachen in der Gesellschaft besonders hart treffen würde, wenn das öffentliche Leben im Land heruntergefahren wird.

Tatsächlich war es dann auch so, dass viele Menschen, die ihre schwache finanzielle Lage durch kleine Zusatzjobs aufbesserten, ihre Arbeit verloren und somit keine Chance mehr hatten, ihr mageres Einkommen aufzubessern.

Sehr schnell wurde dann auch deutlich, dass es um schnelle Hilfe gehen musste. So haben die Experten von Caritas und Diakonie unmittelbar nach dem Start der Nothilfeaktion angefangen, Mittel an die Betroffenen weiterzugeben.

Unbürokratisch und schnell konnte beispielsweise das Diakonische Werk Wesermarsch mit Lebensmittelgutscheinen in der Corona-Pandemie helfen. Ganz unterschiedliche Menschen suchten Hilfe, berichtet Karin Schelling-Carstens, Geschäftsführerin des Kreisdiakonischen Werkes Wesermarsch. So bekamen alleinerziehende Frauen mit zum Teil mehreren Kindern, welche aufgrund von Kurzarbeit oder Jobverlust vor großen finanziellen Herausforderungen standen, finanzielle Nothilfe.

Auch Senioren und Seniorinnen, welche normalerweise die Tafel nutzen, konnte durch die Hilfsaktion direkt und schnell geholfen werden. Aber auch alleinstehenden Männern, welche ohnehin schon durch prekäre Arbeitsbedingungen in Not geraten und durch den Corona-Lockdown mit großen Herausforderungen konfrontiert waren, konnte die Angst vor dem leeren Kühlschrank genommen werden.

Nachdem die Aktion inzwischen seit fast drei Monaten läuft, soll sie am Ende der kommenden Woche zunächst zu einem Ende kommen. Die Veranstalter hoffen, dass sich der Spendenbetrag bis dahin weiterhin erhöhen wird, so für einige Zeit Mittel zur Hilfe für Bedürftige vorhanden sind.

Wer sich noch mit einer Spende beteiligen will, kann einen Betrag seiner Wahl auf das Spendenkonto überweisen. Wer auf dem Überweisungsformular nicht nur seinen Namen, sondern auch seine genaue Anschrift vermerkt, kann für die Überweisung eine steuerlich wirksame Spendenquittung bekommen.

Die Besonderheit der gemeinsamen Aktion von Caritas, Diakonie und „Nordwest-Zeitung“ ist übrigens die Tatsache, dass kein Cent der Spendenbeträge für Verwaltungskosten oder ähnliches ausgegeben wird. Die Kosten werden in diesem Fall nicht aus den Spendenbeträgen bestritten, sodass jeder gespendete Cent ungeschmälert bei den Bedürftigen ankommt.

Bei den bisher eingegangenen Spenden handelt es sich um Beträge zwischen 10 und 10 000 Euro. Die meisten Einzelüberweisungen betrugen 100 Euro, aber auch 50 und 30 Euro wurden von vielen Menschen gespendet.

Jürgen Westerhoff Redakteur / Regionalredaktion
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