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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Wasserverband: Bis zu 91 Cent mehr fürs Abwasser

14.12.2019

Oldenburger Land Abwasserentsorgung in der Region wird im kommenden Jahr teurer, zumindest in manchen Orten. Das gab der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) am Freitag bekannt. Der höchste Anstieg des Abwasserentgeltes ist in der Wesermarsch zu verzeichnen. Im Landkreis Ammerland gibt es hingegen überhaupt keine Veränderungen, auch im Wangerland und Varel bleibt alles wie gehabt.

Unangetastet bleibt auch der Trinkwasserpreis im Zuständigkeitsbereich des OOWV, dieser bleibt bei 90 Cent je Kubikmeter. Aussagen zu Bad Zwischenahn, wo der Verband nicht für die Trinkwasserversorgung zuständig ist, konnten nicht getroffen werden. In der Stadt Oldenburg bleiben die Entgelte für die Schmutzwasserentsorgung ebenfalls stabil.

So sieht es in den anderen Landkreisen im Gebiet aus:

Wesermarsch

Ab 1. Januar 2020 gelten neue Schmutzwasserentgelte für: die Stadt Elsfleth sowie die Gemeinden Butjadingen, Stadland und Lemwerder. In Stadland ist die Erhöhung am deutlichsten zu spüren, hier werden künftig 4,24 Euro je Kubikmeter Schmutzwasser fällig – eine Erhöhung um 91 Cent.

In der Beispielrechnung des Wasserversorgers heißt es dazu: „Dies macht bei einem Jahresverbrauch von 120 Kubikmetern Mehrkosten von 9,10 Euro pro Monat aus.“

In Lemwerder steigt das Entgelt auf 2,46 Euro (+54 Cent), in Butjadingen auf 3,53 Euro (+60 Cent) und in der Stadt Elsfleth auf 2,67 Euro (+36 Cent). Hier steigt auch die Gebühr für die Oberflächenentwässerung, allerdings nur um fünf Cent auf 0,35 Euro je Kubikmeter.

Kreis Cloppenburg

Während die Menschen in Essen, Bösel, Lindern, Cappeln, Molbergen und Lastrup ihre Haushaltskasse nicht neu ordnen müssen, sieht das in Barßel und im Saterland etwas anders aus. 53 Cent mehr zahlen die Barßeler ab Jahresbeginn für den Kubikmeter Abwasser (2,66 Euro), im Saterland steigt die Gebühr auf 2,05 Euro (+34 Cent). Das mache für den Durchschnittshaushalt ein Mehr von 5,30 Euro (Barßel) bzw. 3,40 Euro (Saterland).

Kreis Oldenburg

Bei einem Jahresverbrauch von 120 Kubikmetern müssen Huder künftig tiefer in die Tasche greifen: 7,60 Euro mehr im Monat bzw. ein Anstieg um 76 Cent auf 2,78 Euro pro Kubikmeter steht an. Im Rest des Landkreises bleiben die Preise stabil.

Die Begründung

Dort, wo die Preise angehoben wurden, hat dies in der Regel mit gestiegenen Kosten für Energie und Klärschlammentsorgung zu tun. Aber auch getätigte Investitionen in die Abwasser-Infrastruktur können ein Grund sein. „Das ist von vielen Faktoren abhängig“, so Gunnar Meister vom Presseteam des OOWV auf Nachfrage unserer Zeitung. So spiele auch die Zahl und Größe der gewerblichen Kunden eine Rolle. Daher seien auch Vergleiche zwischen den Regionen immer schwierig, da die Voraussetzungen und Gegebenheiten überall anders seien.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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