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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

TIERSCHUTZ: Paten retten flügellahmen Uhu

09.05.2007

WILDESHAUSEN Der Uhu macht einen stabilen Eindruck. Die Operation habe er gut überstanden.

Von Wolfgang Müller WILDESHAUSEN - Auf Bahn zwei des Wildeshauser Golfplatzes suchten an jenem 27. April zwei Golfspieler nach Bällen, die in Büschen gelandet waren. Dabei haben sie den flügellahmen Vogel wohl aufgeschreckt, mutmaßt der Neerstedter Günther Freiberg. Er sah es zuerst: Ein großer Uhu kam da aus dem Gebüsch. Doch der seltene Anblick war für Freiberg und die Mitspieler Jiu-Suk Cho und Gisela Jarmatz eher erschreckend. Der linke Flügel war offensichtlich gebrochen, Knochensplitter schauten hervor, die Wunde war infiziert. Fangen ließ sich der Vogel nicht, das gelang erst Klaus Meyer von der Wildtierauffangstation in Hankhausen. Ihn hatte die Polizei gerufen, nachdem die Golferin dort um Hilfe gebeten hatte.

Als Meyer das Tier gesehen hatte, war für ihn klar, dass es „eigentlich nicht zu retten war“. Der Stationsleiter nahm den Uhu mit nach Hankhausen (Kreis Ammerland), versuchte, das entkräftete Tier, das mindestens zwei bis drei Wochen am Boden gelebt hatte, zu stabilisieren. Abends rief ihn Gisela Jarmatz an – nicht nur mit der Bitte, alles zu versuchen, das Tier zu retten, sondern auch mit dem Vorschlag, eine Patenschaft zu übernehmen.

Um die hatte sich ihr Mann Georg bemüht, der bei der Deutschen Biogas AG arbeitet. Er hatte seinen Chef Horst Lammers angesprochen, der hatte spontan Interesse bekundet, sich das Tier am nächsten Tag angesehen und augenblicklich zugestimmt, die Kosten für die Operation zu übernehmen.

In der Oldenburger Klinik Dr. Vick/Kopp, mit der die Station seit langem zusammenarbeitet, kam der Uhu dann unters Messer – mit Erfolg. Der Knochen musste etwas gekürzt werden, ob er damit wieder fliegen kann, muss sich zeigen: „Wir hoffen, dass es der Vogel schafft“, so Meyer und Gisela Jarmatz.

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Der Uhu hat sich inzwischen an seine – hoffentlich nur vorübergehende – neue Heimat gewöhnt, lässt sich von Meyer berühren und sogar auf den Arm nehmen.

65 Zentimeter groß ist ein ausgewachsener Uhu, seine Flügelspannweite beträgt 1,60 bis 1,70 Meter. Die größte heimische Eule war aus der Region fast völlig verschwunden, seit 1970 wird versucht, sie zurückzuholen und wieder heimisch zu machen, erklärte Meyer.

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