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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Stromleitung: Reaktion auf Trassenpläne gemischt

10.06.2017
NWZonline.de NWZonline 2017-06-10T05:07:32Z

Stromleitung:
Reaktion auf Trassenpläne gemischt

Cloppenburg/Bad Zwischenahn Erleichterung im Ammerland, Kritik aus Cloppenburg: Die Pläne für die neue 380 Kilovolt-Stromtrasse durch den Nordwesten haben am Freitag für unterschiedliche Reaktionen in der Region gesorgt.

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Barbara Woltmann (Bad Zwischenahn) begrüßte die vom Netzbetreiber Tennet am Donnerstag vorgestellte Vorzugsvariante für die Trasse zwischen Conneforde (Kreis Ammerland) und Cloppenburg. „Insbesondere der Bereich im Landkreis Ammerland auf vorhandener Straße der 220 Kilovolt-Leitung stellt für mich den geringsten Eingriff dar“, erklärte Woltmann. „Ich denke, wenn es so kommt, wie Tennet sich das jetzt vorstellt, wird die zusätzliche Belastung für die Menschen im Ammerland insgesamt auf einem verträglichen Maß gehalten“, sagte Ammerland Landrat Jörg Bensberg (parteilos).

Scharfe Kritik kam dagegen von der Stadt Cloppenburg: Tennet favorisiere offenbar aus „rein wirtschaftlichen Gründen“ einen Trassenverlauf in unmittelbarer Nähe von Siedlungen, erklärte Bürgermeister Wolfgang Wiese (CDU). „Der Schutz des Menschen und seines Wohnumfeldes“ scheine Tennet „weniger Wert zu sein als andere Umweltbelange“.

„Es fiel Tennet schwer, die Auswahl der Vorzugstrasse nachvollziehbar zu begründen“, kritisierte auch die Sprecherin des Kreises Cloppenburg, Sabine Uchtmann.

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