• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Region setzt auf Zuwanderung

01.08.2014

Im Nordwesten Die Region Weser-Ems wird im Gegenteil zu anderen Landstrichen in Niedersachsen nicht so stark von einer überalterten Gesellschaft betroffen sein. Besonders schwierig wird es dort, wo die Bevölkerung stark abnimmt. Das sagte Birgit Honé, Staatssekretärin in der Niedersächsischen Staatskanzlei, am Donnerstag beim „Zukunftsforum Niedersachsen“, das sich mit dem demografischen Wandel befasste.

Im „Zukunftsforum“ sitzen 35 Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft, Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern, Gewerkschaften, kommunalen Spitzenverbänden, Sozialverbänden, Kirchen und aus anderen gesellschaftlichen Gruppen. Das Zukunftsforum berät die Landesregierung bei der Entwicklung einer Demografiestrategie.

Massive Bevölkerungsrückgänge werde es vor allem in Südniedersachsen (Südharz, Lüchow, Weser-Bergland) geben. „Wir rechnen in Weser-Ems mit leichten Rückgängen in der Wesermarsch, in Friesland, Delmenhorst und Wilhelmshaven. Das ist aber nicht vergleichbar mit Südniedersachsen. Die Kreise Vechta und Cloppenburg, mit den höchsten Geburtenraten, sowie Emsland und Osnabrück werden am wenigsten vom demografischen Wandel betroffen sei“, erklärte Franz-Josef Sickelmann, Landesbeauftragter für regionale Landesentwicklung Weser-Ems.

Trotzdem werde man sich auch in Weser-Ems intensiv auf die älter werdende Gesellschaft einstellen und gezielt an Maßnahmen arbeiten, gegenzusteuern. „Wir liegen in Deutschland an sechster Stelle, was die Boomregionen betrifft. Das kann sich sehen lassen. Aber auch wir müssen sehen, dass das so bleibt. Ich setze deshalb darauf, noch stärker für Zuwanderung nach Weser-Ems zu werben“, so Sickelmann.

Der Landesbeauftragte betonte, dass gerade durch Zuzug vieler Fachkräfte die Region in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung profitiert habe. „Weser-Ems ist im Aufwind, und das soll es auch bleiben.“ Der Zuzug von Menschen aus anderen Teilen Deutschlands nutze nicht nur der Wirtschaft, sondern helfe auch, den demografischen Wandel in Grenzen zu halten.

Norbert Wahn Redakteur / Politikredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2097
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.