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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Vorwürfe Bei Verkaufsverfahren: Palais am Meer reagiert auf Vorwürfe

14.06.2014

Bad Zwischenahn Die Entscheidung über die Nachnutzung des früheren Bundeswehrgeländes in Rostrup verzögert sich. Der Käufer, die Palais am Meer GmbH & Co. KG, zieht in einem Schreiben an die Gemeindeverwaltung ihren „Antrag auf Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes – vorerst – zurück“. Das bestätigte Bürgermeister Dr. Arno Schilling der NWZ . Die Gesellschaft verweise demnach auf „die aktuelle Berichterstattung in der Presse und die darin enthaltenen Vorwürfe“.

Die NWZ  hatte vor einer Woche über eine Strafanzeige gegen Palais am Meer und weitere am Verkaufsverfahren beteiligte Personen, Betriebe und Institutionen berichtet. In der Anzeige erhebt Rechtsanwalt Dr. Joachim Meier zu Uphausen im Namen seines Mandanten Jürgen Boom, der in einem vorherigen Vergabeverfahren unterlegen war, Vorwürfe der Bestechlichkeit, Untreue und des Betrugs. Mit der Strafanzeige reagierte Boom auf die umfänglichen Recherchen der NWZ , die Ende April veröffentlicht worden waren.

Die Palais am Meer spricht von haltlosen und vollständig unbegründeten Anschuldigungen und geht von einer schnellen Klärung aus. Axel Arthur Schmidt, Planer der Gesellschaft, erklärte gegenüber der NWZ , dass man an den Plänen festhalten werde, am Westufer des Zwischenahner Meeres ein Familien-Resort zu errichten. „Die Palais am Meer steht zu ihrem Wort und will das komplette Projekt mit der Gemeinde durchführen“, betonte er. „Aufgrund der jetzigen Situation wollen wir das aber verschieben und haben das der Gemeinde auch mitgeteilt.“

Als „vollkommen absurd“ wies die ebenfalls angezeigte Ratsfraktion der CDU die „Verdächtigungen“ gegen sie in einer knappen Pressemitteilung zurück. Die Fraktion habe deshalb durch einen Rechtsanwalt Akteneinsicht bei der Staatsanwaltschaft verlangt, um entsprechende rechtliche Schritte gegen die Vorwürfe einleiten zu können, teilte die Fraktionsspitze mit.

Die Staatsanwaltschaft Osnabrück bestätigte derweil, dass eine zweite Strafanzeige zum Sachverhalt eingegangen sei. Details nannte die Behörde nicht.

Nach Informationen der NWZ  hatte Palais am Meer die Gemeindeverwaltung wegen der Presseberichterstattung zunächst um einen Aufschub der Entscheidung ihres Antrages auf Aufstellung eines B-Planes gebeten. Weil die Gemeinde das ablehnte, zog die Gesellschaft ihren Antrag vorerst ganz zurück. Ob nun auch die für den 24. Juni geplante Sitzung des Fach- sowie Verwaltungsausschusses abgesagt wird, werde voraussichtlich Mitte der kommenden Woche nach einer Sitzung mit den Vorsitzenden der Ratsfraktionen entschieden, sagte Bürgermeister Schilling. In den Ausschüssen sollte über die Planung der Palais am Meer diskutiert und die Aufstellung eines Bebauungsplans entschieden werden.

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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Karsten Krogmann Redakteur / Reportage-Redaktion
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