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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Zwei Jahre Bauzeit am wichtigen Knotenpunkt

28.08.2019

Sande „So gern ich in diese Region komme, aber irgendwann muss es mit den symbolischen ersten Spatenstichen doch mal ein Ende haben“, sagte Enak Ferlemann, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium am Dienstag in Sande: Dort startete offiziell die 80 Millionen Euro teure Baumaßnahme im Bahnhof. Aber zwei Spatenstiche möchte er in seiner Funktion unbedingt noch erleben: „Das ist der für den Planfeststellungsbeschluss in Oldenburg und der für die Alexanderbrücke in Oldenburg.“ Mit großer Freude werde er – so seine hoffnungsvolle Prognose – im nächsten Frühjahr dorthin kommen, damit das Großprojekt „Ausbaustrecke Oldenburg-Wilhelmshaven“ auch dort endlich zum Zug kommt.

Die Ausbaustrecke werde schließlich gebraucht und gebaut, weil Deutschland als Export- und Logistikweltmeister und als starker Wirtschaftsstandort leistungsstarke Häfen braucht. So einer ist vor einigen Jahren mit dem Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven entstanden. Und der braucht eine leistungsfähige Schienenanbindung.

Im Bahnhof Sande als wichtiger Knotenpunkt für den Güter- und für den Personenverkehr werden alle Gleise aufgenommen, der Untergrund aufwendig verfestigt und sämtliche Technik modernisiert. Mehr als sieben Kilometer Gleis werden im Bahnhof neu verlegt. „Das alles passiert im laufenden Bahnbetrieb und mit größtmöglicher Transparenz für die Bürger“, betonte Bahnvorstand Dr. Dirk Rompf.

Das Projekt soll Ende 2021 fertig sein – zeitgleich mit der Bahnumfahrung Sande, deren erster Spatenstich auch erst einige Monate her ist. Bau- und Umweltminister Olaf Lies erinnerte an den langen Weg, den das Projekt hinter sich hat und – mit Blick auf Oldenburg – auf die Probleme, die es noch zu lösen gelte. Die Alternative für Oldenburg wäre Lärm, sagte Lies. Daher gebe es an der Ausbaustrecke konsequenten Lärmschutz, konsequente Elektrifizierung und den Bau der Alexanderbrücke. „Am En­de hilft das nur, wenn alle Bausteine gesetzt sind“, so Lies.

Grafik als PDF.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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