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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Hörforschung: Schall schädigt oft auf tückische Weise

13.03.2014

Oldenburg Diese Aufgabe ist für viele Ohrenärzte neu. Neben der medizinischen Versorgung ihrer Patienten haben sie inzwischen auch einen pädagogischen Auftrag als Stil- und Imageberater. Ziel ist es, den Menschen die Scheu zu nehmen, Hörgeräte zu tragen. Die Botschaft heißt: Es ist keinesfalls altbacken und verstaubt, eine Hörhilfe in Anspruch zu nehmen, sondern eher ein Zeichen besonderer Fortschrittlichkeit.

Auch die 1700 Teilnehmer der wissenschaftlichen Großtagung von Akustik- und Hörexperten, die derzeit in Oldenburg stattfindet, beschäftigen sich nicht nur mit Grundlagenforschung, sondern ebenfalls mit solchen scheinbar oberflächlichen Fragen. Sie verweisen darauf, dass Hörhilfen keine klobigen Apparate mehr seien, sondern elegante Geräte, die sich sogar modisch einsetzen ließen.

Da es sich um Produkte der Spitzentechnologie handele, können ihre Träger nach Ansicht der Wissenschaftler durchaus selbstbewusst damit umgehen, um so zu demonstrieren, dass sie mit aktueller Technik am Leben teilnehmen.

Die Professoren Birger Kollmeier (Oldenburg), Martin Ochmann (Deutsche Gesellschaft für Akustik) und Tobias Moser (Deutsche Gesellschaft für Audiologie) erläuterten am Mittwoch weitere Schwerpunkte der Tagung, bei der es auch um sogenannte „schlaue Hörgeräte“ geht. Das sind Hörhilfen, die in der Lage sind, Schall nicht nur zu verstärken, sondern gleichzeitig störende Hintergrundgeräusche und lästige Halleffekte zu unterdrücken, so dass es leichter fällt, sich auch im akustischen Wirrwarr zurecht zu finden.

Über einen erschreckenden wissenschaftlichen Befund wurde ebenfalls berichtet: So hätten jüngste Versuche ergeben, dass lauter Schall, von dem man sich anschließend scheinbar vollständig erhole, Spätfolgen habe, die erst nach Jahren festgestellt werden können. Kleinste Zellen im inneren Ohr würden dadurch irreversibel geschädigt. Deshalb warnten die Wissenschaftler besonders junge Menschen davor, sich zu häufig zu großen Lautstärken auszusetzen.

Jürgen Westerhoff Redakteur / Regionalredaktion
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