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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Schwarzes Gold des Gärtners

25.04.2009

Für viele Gartenbesitzer war es schon immer üblich, ihre Küchen- und Gartenabfälle zu kompostieren. Die Entwicklung neuer Behälter löst auch in kleinen Gärten Platzprobleme.

von Peter Busch

Je nach Größe des Grundstückes und der anfallenden Stoffe ist einfach zu entscheiden, ob eine mehr Platz benötigende Kompostmiete oder Platz sparende Behälter aus Draht, Holz oder Kunststoff geeignet sind.

Um guten Kompost zu erhalten, reicht es aber nicht aus, einfach alle Abfälle auf einen Haufen zu werfen. Dies führt nur selten zum Erfolg und verleidet das Kompostieren. Wenn es dann zu Fäulnis kommt und übel riecht, liegt die Ursache in der fehlerhaften Anlage des Komposthaufens.

Kein Katzenstreu

Um Kompost von guter Qualität zu erhalten, sollte man die Abfälle so schichten, dass niemals Staunässe entsteht und infolgedessen die Rotte in Fäulnis umschlägt. Deshalb gibt man auf den Grund des Komposts eine zehn Zentimeter dicke Schicht grobes Material wie z. B. verblühte Blumensträuße, Holzwolle, Stroh oder grobe, erdige Pflanzenreste.

Beim weiteren Schichten ist immer darauf zu achten, grobes Material mit feinem gut zu mischen. Dadurch vermengt man stickstoffarmes und -reiches sowie trockenes und feuchtes Material und bekommt eine ideale Mischung. Dazwischen lässt sich gut verbrauchte Erde aus Blumentöpfen und Kübeln schichten.

Fast alles an organischen Abfällen, was im Haus, auf dem Balkon oder im kleinen Garten anfällt, kann zum Kompostieren verwendet werden.

Um Geruchsbelästigungen und das Anlocken von Ratten und Ungeziefer zu vermeiden, sollten gekochte Speiseabfälle, Fleisch- und Fischreste sowie Knochen nicht verwendet werden. Weniger empfehlenswert ist auch die Verwendung chemisch belasteter Schalen von Zitrusfrüchten oder der Inhalt von Staubsaugerbeuteln.

Ebenso bedenklich ist verwendetes Katzenstreu, auch wenn es mineralischen oder zellulosehaltigen Ursprungs ist, da der Kot der Tiere, die reine Fleischfresser sind, möglicherweise Krankheitserreger enthält.

Kompoststarter

Beim ersten Ansatz eines Kompostes kann es sinnvoll sein, zwischen die Schichten dünn Kompoststarter zu streuen, die alle wichtigen zur Zersetzung erforderlichen Mikroorganismen enthalten. Später erreicht man denselben Effekt, indem man dünne Schichten von reifem Kompost verwendet.

Auch spezielle Regenwürmer, die Mistwürmer, kann man in geschlossenen Behältern zur Beschleunigung der Zersetzung zugeben. Entweder sammelt man einige aus einem Gartenkomposthaufen oder bestellt sie bei speziellen Firmen und lässt sie sich per Post ins Haus schicken.

Ungefähr nach drei Monaten ist aus der zuunterst eingefüllten Schicht brauner, erdiger Kompost geworden.

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