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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Tierschutz: Seehunde robben in die Freiheit

15.08.2013

Norddeich /Juist Ein Transporter fährt am Mittwoch beim Hafen von Norddeich vor. Ein Seehundbild verrät, in welcher Mission der Wagen unterwegs ist. Tierpfleger Tim Fetting steigt aus und entlädt vier Weidenkörbe. In ihnen liegen Helene, Bruno, Madame Mim und Hermann.

Es sind vier Seehunde, die vor etwa anderthalb Monaten in der Aufzuchtstation Norddeich als Heuler ankamen und nun auf dem Weg in die Freiheit sind. Von dem früheren Heulen der Tiere ist nichts mehr zu hören. Ruhig liegen sie in den Kisten, während Tim Fetting und Peter Lienau, Geschäftsführer der Seehundstation, die Tiere in ein Schlauchboot heben. „Die Körbe sind gut belüftet und dunkel, dadurch sind die Tiere entspannter“, erklärt Lienau die Ruhe. Viel Zeit müssen die Seehunde nicht in den Körben verbringen. Nach einer Stunde Fahrt werden sie an einem ruhigen Strandteil von Juist abgesetzt.

Tim Fetting hebt den Deckel eines Korbes. Seehund Bruno streckt sofort den Kopf heraus. Mit großen dunklen Augen schaut er sich um, die Nasenflügel öffnen und schließen sich schnell.

Nach und nach öffnen Lienau und Fetting die Körbe, drehen sie auf die Seite. Als erstes robbt Hermann heraus: Ein kurzer Moment und schon ist er im Wasser. Die anderen Seehunde brauchen länger, schauen sich um, während sie langsam in die Nordsee robben. „Es ist außergewöhnlich, dass Hermann so schnell weg ist. Normalerweise müssen sich die Tiere erst orientieren“, erklärt Fetting. Für ihn ist es der schönste Moment der Aufzucht: die Seehunde wieder in die Freiheit zu schicken.

Noch etwa 40 Fahrten, so schätzt Lienau, werden die Mitarbeiter der Seehundstation machen, um die insgesamt 146 Jungtiere auszusetzen. Entlang der Küste, auch bei Dangast oder Neßmersiel werden die Boote starten. Wo die Tiere ausgesetzt werden, sei irrelevant, so Lienau. Hauptsache Artgenossen und ein ruhiges Plätzchen sind vorhanden.

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Ein letztes Mal hebt einer der jungen Seehunde den Kopf aus dem Wasser, eine Welle schwappt über ihn und schon ist er in den Weiten der Nordsee verschwunden.


Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-region 
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