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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Endlich Am Oberlandesgericht: Das ist die neue Chefin von Oldenburgs Richtern

27.06.2016

Oldenburg Jetzt sitzt sie doch auf dem Präsidentensessel des Oldenburger Oberlandesgerichtes (OLG). Anke van Hove sollte eigentlich schon vor etwa einem Jahr das höchste Amt am OLG übertragen bekommen. Die Ernennung scheiterte jedoch zunächst an der Klage des unterlegenen Konkurrenten Michael Dölp (63), Richter am Bundesgerichtshof.

Die Klage wurde abgewiesen, Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz (Grüne) hat van Hove jüngst ihre Ernennungsurkunde überreicht. „Ich bin sehr froh, dass ich das Amt jetzt antreten kann“, sagt die 53-Jährige, die mit einem Förster verheiratet ist und ländlich in der Nähe von Verden wohnt. Konkurrentenklage hin oder her – die Juristin hätte ihr neues Amt in der „tollen Stadt“ Oldenburg zwar gern früher angetreten – blickt nun aber nach vorne. Sie freue sich, nach ihrer Zeit als Ministerialdirigentin im niedersächsischen Justizministerium mal wieder als Richterin tätig werden zu können. „Ich habe mich bereits dem neunten Zivilsenat angeschlossen, der schwerpunktmäßig mit Schiffen zu tun hat“, betont van Hove, die aus einer Juristenfamilie stammt: Ihr Großvater und ihr Vater waren Rechtsanwälte und Notare.

Fürs Richteramt wird ihr indes vermutlich nicht allzu viel Zeit bleiben, schließlich ist sie Chefin von 51 Richterinnen und Richtern und 130 Mitarbeitern des richterlichen Dienstes am Oberlandesgericht. Zusätzlich steht sie den drei Landgerichten in Oldenburg, Aurich und Osnabrück sowie 23 Amtsgerichten zwischen Norden und Bad Iburg sowie zwischen Papenburg und Delmenhorst vor.

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Was die Zielrichtung angeht, so ist für van Hove klar: Der Weg hin zu einer bürgernahen, modernen, weniger papierreichen und mehr digitalisierten Justiz müsse konsequent weiterverfolgt werden. Und wie? „Die Ergebnisse sind am besten, wenn man Mitarbeiter unterstützt bei den Dingen, die sie in ihrer eigenen Verantwortung selbst tun“, weiß die OLG-Präsidentin. Dazu gehörten beiPersonalausstattung, Unterbringung und Nachwuchsgewinnung Rahmenbedingungen, die die Justiz brauche, um ihre Arbeit mit Engagement und Freude erledigen zu können.

Davon, wie sich die Situation in ihren Gerichten derzeit darstellt, will van Hove sich nach den Ferien bei einer Rundreise durch ihren OLG-Bezirk ein Bild machen. Und eine weitere Gelegenheit, ein aktuelles Stimmungsbild zu bekommen, bietet sich für die neue OLG-Chefin Anfang September: Zu den Feierlichkeiten anlässlich des Wechsels beim Präsidentenamt werden Hunderte geladene Gästen im Oldenburger Schloss erwartet.

Lars Laue Korrespondent / Redaktion Hannover
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