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B 212 nach Unfall in eine Richtung gesperrt
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Aktualisiert vor 8 Minuten.

Zwischen Rodenkirchen-Hiddingen Und Esenshamm
B 212 nach Unfall in eine Richtung gesperrt

NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Raus oder rein? Määähhh...

08.01.2016

Thüle /Ostrittrum /Jaderberg Während die Marderhunde selig im Warmen schlummern, sind die Ziegen eifrig dabei, die letzten Nadeln von den übrig gebliebenen Tannenbäumen zu zupfen. Eine weiße Decke hat den Wild- und Freizeitpark in Ostrittrum (Landkreis Oldenburg) überzogen. Bei dem Wetter traut sich aber die Familie der Minischweine hinaus. Zusammen mit ihren Eltern tippelt der sechsköpfige Nachwuchs, der vor rund fünf Wochen geboren wurde, bei der Fütterung über den Schnee. Die zwölf Zicklein trauen sich bei der Kälte jedoch noch nicht aus ihrem warmen Stall.

„Im Moment liegt alles ruhig“, sagt Tierparkbetreiberin Tanja Riesmeier. Doch es gebe trotzdem jede Menge zu tun im Park, in dem 450 bis 500 Tiere leben. So müssen diese mit Wasser versorgt werden, das bei den derzeitigen Temperaturen schnell gefriert. Auch Wärmelampen werden eingeschaltet. Ein weiterer Wärmedämmer: trockenes Laub, das im Herbst gesammelt und nun in die Ställe gebracht wird.

Während die Steinböcke das Wetter genießen, ist bei den Alpakas wegen ihres dichten Fells Vorsicht geboten. Denn bei Regen könne es Tage dauern, bis sie wieder trocken sind, sagt Riesmeier. „Auch die Emus und Nandus sind ein bisschen wackelig auf den Beinen durch die Eisflächen.“

Während sich die Tiere mit dem Schnee arrangieren, war Familie Riesmeier fleißig und hat den Kleinkindspielplatz erweitert. Denn die Zielgruppe des Wildparks sind Familien mit Kindern bis zur fünften Klasse sowie Krippen, Kindergärten und Grundschulen. Zudem sind ab kommender Saison zwei neue Tierarten im Park zu sehen.

„Und das, was über 20 Jahre unser Höhepunkt war, haben wir zurückgebaut“, sagt die Tierparkbetreiberin. Für die elektronischen Freizeitgeräte sind zwei neue Spielgeräte hinzugekommen. „Wir hoffen nun, dass wir am letzten Februarwochenende öffnen können“, sagt Riesmeier.

Wer sich bereits jetzt den Nachwuchs der Kapuzineraffen anschauen möchte, ist beim Jaderpark in Jaderberg (Landkreis Wesermarsch) genau richtig. Dort ist ein Jungtier unterwegs, das Ende November geboren wurde. Die Affen haben jedoch etwas Berührungsangst mit dem kalten Schnee. Die Straußwachtel – am 23. Dezember geschlüpft – und die Ayam Cemani – eine Hühnerrasse aus Indonesien, die in dieser Woche geboren wurde – sind jedoch unter der Wärmelampe geschützt. Auch der Nachwuchs der roten Riesenkängurus ist sicher im Beutel untergebracht. Das etwa ein Kilo schwere Jungtier springe dabei kopfüber in den Beutel seiner Mutter, sagt der Zoologische Leiter und Tierarzt Bastian Lange.

Die Löwen und Geparde mögen den Schnee hingegen und wälzen sich gern darin, berichtet Lange. Die Giraffen können bei gefrorenem Boden allerdings nicht ins Freie, da die Rutschgefahr zu groß ist. Um die Tiere bei Laune zu halten, werden sie mit Futter beschäftigt. Bei den Affen werden zudem Spielbälle eingesetzt, in denen Futter versteckt ist, nach dem die Tiere dann suchen.

„Bei minus 10 Grad wird es aber selbst den Humboldt-Pinguinen zu kalt.“ Auch tropische Vögel müssen im Winter einquartiert werden. Die Gehege werden ebenfalls wieder instand gesetzt, Äste ausgetauscht und die Saison wieder vorbereitet. Allerdings hat der Jaderpark das ganze Jahr über geöffnet.

Im Tier- und Freizeitpark Thüle (Landkreis Cloppenburg) sind zwei junge Alpakas schon munter auf den Beinen. Auch zwei zweieinhalb Wochen alte Servalbabys – eine Katzenart – sitzen noch geschützt in einer Kiste, behütet von ihrer Mutter. Auch bei den Ziegen und Erdmännchen wird sich demnächst wieder Nachwuchs ankündigen, sagt Geschäftsführerin Alexandra Grothaus. „Relativ früh beginnt auch die Brut bei den Flamingos.“ Bei rund 60 Tieren sei die Balz ein ziemliches Spektakel und interessant für Besucher. Ihre Nester scharren die Tiere dabei mit dem Schnabel zu größeren Erdhaufen auf, auf dem sie ihr Ei präsentieren und das Nest dabei nicht auspolstern.

Neu im Park, in dem circa 1000 Tiere zuhause sind, wird zur Eröffnung am 5. März ein Zibetkatzen-Pärchen sein. Zudem steht, wo früher die Ziegen untergebracht waren, eine „Funny-Farm“ – eine Art Bauernhof, mit einer Matsch- und Spiellandschaft und großem Misthaufen, von dem eine Rutsche hinabführt. Dort können kleinere Kinder herumtoben. Die Ziegen sind dann im Freigelände zu finden. Zudem wurde im Eingangsbereich eine Affen-Kletter-Anlage für verschiedene Altersstufen geschaffen, wo geklettert und balanciert werden kann.

Die vorderen Vogelvolieren wurden auch erneuert. „Diese Linie möchten wir fortsetzen“, sagt Grothaus. So sollen mit der Zeit die bestehenden Gehege vergrößert werden.


Mehr Bilder unter   www.nwz-online.de/fotos-region 
Tanja Henschel Barßel / Redaktion Münsterland
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