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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Stolberg-Prozess nähert sich Ende

18.08.2016

Bremen /Oldenburg Der bereits bis Ende Oktober durchterminierte Prozess um den Zusammenbruch der Bremer Beluga-Reederei könnte überraschend deutlich eher als erwartet ein Ende finden. Die Grundlage dafür könnte ein Rechtsgespräch sein, zu dem sich am Mittwoch die am Verfahren beteiligten Richter, Staatsanwälte und Verteidiger nach dem normalen Verhandlungstermin im Bremer Landgericht zusammenfanden.

Die Vorsitzende Richterin Monika Schaefer kündigte vor dem Treffen an, dass es um die weitere Gestaltung der Beweisaufnahme in dem seit Januar laufenden Verfahren gehen soll. Über das Ergebnis des vertraulichen Gesprächs will das Gericht am kommenden Dienstag, 23. August, informieren.

Nach Ansicht mehrerer Prozessbeteiligter sind in den vergangenen Monaten die meisten Anklagepunkte ausreichend verhandelt worden, so dass es früher als erwartet zu den Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung sowie einem Urteil kommen könnte.

In dem Mammutverfahren müssen sich der ehemalige Chef der Beluga-Reederei, Niels Stolberg, sowie drei weitere Manager des Unternehmens vor einer Wirtschaftskammer des Bremer Landgerichts verantworten. Dem inzwischen in Oldenburg lebenden Stolberg und den Mitangeklagten wurden in einer 800 Seiten umfassenden Anklageschrift Kreditbetrug, Untreue, Bilanzfälschung und Betrug vorgeworfen. Einige dieser Vorwürfe sind nach Ansicht der Verteidigung inzwischen in sich zusammengebrochen, andere wurden von den Angeklagten zugegeben.

Stolberg selbst hat mehrfach versichert, dass es ihm darum gegangen sei, die wirtschaftlich angeschlagene Beluga-Reederei durch die Wirtschaftskrise zu bringen. Dabei habe er Fehler gemacht. Sein Ziel ist es, aus dem Verfahren mit einer Bewährungsstrafe herauszukommen.

Jürgen Westerhoff
Redakteur
Regionalredaktion
Tel:
0441 9988 2055

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Beluga | Bremer Landgericht | Staatsanwaltschaft

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