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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

„Strandgut muss schneller beseitigt werden“

23.01.2017

Langeoog /Hannover Von Stürmen angetriebenes Strandgut auf den ostfriesischen Inseln soll künftig schneller beseitigt werden. Die Inselkommunen müssten dabei schnell und unbürokratisch handeln dürfen, forderte jetzt Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne). Nach den ersten schnellen Maßnahmen könnten die Behörden mit Reedern, Charterern oder Versicherern klären, wer die Kosten zur Bergung von Stückgut übernehmen solle.

„Bund, Land und Gemeinden müssen jetzt vernünftig kooperieren, damit die Schäden möglichst gering bleiben“, sagte der Minister. Für rasche Bergearbeiten sollten zunächst alle auf den Inseln vorhandenen Kapazitäten zum Einsatz kommen. Die Güter können dann auf den Bauhöfen der Inselgemeinden oder den Betriebshöfen des Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz zwischengelagert werden. Für dieses Modell sollen auch der Zoll und die Wasser- und Schifffahrtsbehörde des Bundes gewonnen werden.

Die Inseln hatten in den vergangenen Wochen mehrfach Probleme durch Container bekommen, die im Sturm von Schiffen in der Nordsee gefallen waren. Dabei waren Container gesunken oder aufgeplatzt, hatten ihre Ladung verloren oder waren an die Inselstrände getrieben. Schlechtes Wetter und Rechtsfragen hatten zuletzt auf Langeoog und Wangerooge die Bergungsaktionen von angetriebenem Bauholz, Plastik-Spielzeug und Müll erschwert.

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