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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Streit um Elisabethfehnkanal eskaliert

16.05.2013

Elisabethfehn Mit Unverständnis und Zorn haben der Landkreis Cloppenburg und die Bürgerinitiative „Rettet den Elisabethfehnkanal“ auf die Ankündigung des Bundesverkehrsministeriums reagiert, den Elisabethfehnkanal in der Gemeinde Barßel (Landkreis Cloppenburg) stillzulegen. Das Ministerium hatte am Mittwoch auf eine Anfrage dieser Zeitung mitgeteilt, dass es den Elisabethfehnkanal als Bundeswasserstraße aus finanziellen Gründen nicht länger unterhalten wolle. Sollte sich kein anderer Träger für den einzigen schiffbaren Fehnkanal in Deutschland finden, werde der Kanal geschlossen.

Erst am vergangenen Himmelfahrtstag hatte die Bürgerinitiative mit einem Bootskorso und einer Fahrrad-Sternfahrt für den Erhalt des Kanals demonstriert. Dabei stand die Kanalschleuse in Elisabethfehn-Osterhausen im Mittelpunkt des Interesses. Das 150 Jahre alte hölzerne Bauwerk muss dringend durch einen Neubau ersetzt werden, der bis zu 2,5 Millionen Euro kostet. Der Landkreis Cloppenburg hatte in der vergangenen Woche öffentlich erklärt, er wolle die Schleuse in sein Eigentum übernehmen und einen Neubau finanziell mit unterstützen, wenn der Bund den größten Teil der Kosten für den Neubau der Schleuse trage.

Das Bundesverkehrsministerium beziffert die Kosten für die Unterhaltung und den Betrieb des Elisabethfehnkanals auf durchschnittlich 580 000 Euro pro Jahr. Darin seien Instandsetzungen nicht enthalten. Außerdem habe die Machbarkeitsstudie „Untersuchung der organisatorischen, personellen und finanziellen Voraussetzungen zur Verbesserung der wassertouristischen Infrastrukturen“ aufgezeigt, dass die wassertouristische Bedeutung des Kanals gering sei. So seien in den letzten Jahren durchschnittlich nur 1000 Schleusungen verzeichnet worden.

Walter Eberlei, Sprecher der Bürgerinitiative „Rettet den Elisabethfehnkanal“, forderte den Cloppenburger Landrat Hans Eveslage (CDU) auf, schnellstens für Aufklärung zu sorgen. Eveslage erklärte, er halte die Mitteilung des Ministeriums für missverständlich. In Berlin werde „die Vorablösung für die Schleuse wohlwollend geprüft.“


Ein Spezial unter   www.nwzonline.de/elisabethfehnkanal 
Heinz-Josef Laing Friesoythe / Redaktion Münsterland
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