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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Streit um Müllproblem im Schlossgarten

20.05.2008

Betrifft: Müll in Schlossgarten und auf den Dobbenwiesen

Ich beobachte die Situation im Schlossgarten schon etwas länger. (...) Für dieses Problem gibt es meiner Meinung nach eine sehr sinnvolle Lösung. Wenn man sich einmal anschaut, welche Zielgruppen diesen Müll verursachen und den Schlossgarten verschmutzen, werden einem in erster Linie Jugendliche, also Schüler und Studenten, einfallen. Mir ist es schon des Öfteren in unserer Gesellschaft aufgefallen, dass Jugendliche gerade beim Thema Umweltverschmutzung kaum ein Gefühl dafür entwickeln, dass ihre Handlungen auch Konsequenzen haben.

Mein Vorschlag wäre es, die Schulen (Fachhochschulen und Universität) für dieses Thema mit Hilfe von Projekten zu sensibilisieren und eine „Putzaktion“ mit den Schülern/Studenten zu starten. (...)

Des Weiteren müsste natürlich für die Abfallbehälter auch noch eine Lösung gefunden werden. An den Ausgängen könnten evtl. größere Abfallbehälter aufgestellt werden, die das Müllvolumen auch aufnehmen können und die vorhandenen Müllbehälter sollten evtl. vergrößert werden. Sonst bleibt einem keine andere Möglichkeit, als den Müll neben die Behälter zu stellen. (...)

Mareike Juds

Oldenburg

*

Es sieht doch wohl so aus, als wenn einfach ein paar mehr Mülleimer/Container ausreichen würden, um das Problem zu lösen.

Vielleicht noch ein kleines Hinweisschild zur Müllordnung, weil einige das noch nicht so drauf haben. Auf jeden Fall würde ich es sehr bedauern, wenn die Liegewiese plötzlich keine Liegewiese mehr wäre. Gerade unser Dobbenteich mit Liegewiese ist eine alte Kultstätte! Dort haben wir vor 35 Jahren schon rumgelümmelt und teilweise auch Schulsport betrieben.

Jutta-Maria Bruns

Oldenburg

*

Die jetzige Situation im Schlossgarten war vor fünf Jahren Inhalt eines Briefes von mir an unseren damaligen OB Schütz. Er teilte mir damals mit, dass die Verwaltung des Schlossgartens Landessache sei, das Problem jedoch auch von der Stadt erkannt sei und man an Maßnahmen arbeite. Zusätzlich wollte er mich per Post in der Information halten. Passiert ist von alledem nichts. Sobald das Wetter schön wird, wird der Schlossgarten von speziellen Menschengruppen bevölkert und derart in Anspruch genommen, dass viele Mitbürger diesen Ort gänzlich meiden.

Ich wohne in unmittelbarer Nähe des Schlossgartens und beobachte, dass Rad auf den Wegen und den Rasenflächen gefahren wird, es wird Fußball gespielt, gegrillt, Hunde toben herum, überall wird uriniert etc.

Ich meine, es sollte jetzt Schluss damit sein, und da an die Einsicht einiger wohl nicht mehr zu appellieren ist, schlage ich vor, einen Ordnungsdienst auf ehrenamtlicher Basis zu gründen, der die Regeleinhaltung überwacht. (...)

Michael Heß

Oldenburg

*

Im Schlossgarten haben wir das gleiche Problem, wie in der Innenstadt auch. Es gibt einfach zu wenig Müllbehälter.

Der Schlossgarten wird gerade an warmen Tagen nicht nur von Jugendlichen besucht, sondern auch von anderen Bürgern, z.B. Familien mit Kindern. Wie sollen denn die Jugendlichen einen Ansatz von Einsicht zeigen, wenn sie nicht wissen, wohin mit dem Müll. Herr Dr. Hanisch sollte sich lieber mit dem Thema Müllbehälterentleerung beschäftigen, als über die Jugendlichen zu schimpfen. Das Bild in der NWZ vom 14. Mai zeigt doch wohl deutlich, dass wer auch immer seinen Müll an der richtigen Stelle entsorgt hat, nur reicht das Fassungsvermögen des Müllbehälters nicht aus.

Mein Vorschlag wäre, gerade in den Sommermonaten mehrere Müllbehälter aufzustellen und auch einen kleinen Glascontainer. So denke ich, bekommt man das Problem auch in den Griff.

Anne Dölger

Oldenburg

*

Erstens viel zu kleine Müllbehälter! Zweitens wäre eine tägliche Leerung nötig. Wie man auf dem Foto sieht, der Müll wurde beim Behälter abgestellt, aber der Stauraum ist viel zu klein. Könnten nicht für ein paar Stunden am Tag zwei Kräfte eingestellt werden? Es gibt so viele Arbeitslose, welche als Ein-Euro-Jobber zu Hartz IV was dazu verdienen könnten. So wäre die Liegewiese keine Müllkippe mehr.

Die jungen Leute möchten auch nur das schöne Wetter ausnutzen und bestimmt nicht nur die Fläche vollmüllen. Also mehr größere Mülleimer!

Heidi Gründig

Oldenburg

*

Ja, ich habe Ideen zur Lösung des Müllproblems.

a) Bei großen Feiern oder Anlässen größere Behälter aufstellen.

b) Ein oder zwei Ordner sollen den Platz bis zur Polizeistunde überwachen. Und dann Schluss.

Bei einer angemessenen Entschädigung sind sie auch nicht teurer als die Abfuhr des Müllberges am nächsten Tag. Es sind nicht alle Leute schlecht. Wie ordentlich sein, wenn keine Möglichkeiten.

Hildegard Schönenberg

Oldenburg

*

Als erstes danke für die Möglichkeit Vorschläge zum Müllproblem im Oldenburger Schlossgarten machen zu dürfen.

1) Das an den Eingängen ausgeschilderte Radfahrverbot müsste auf das Mitführen von Fahrrädern erweitert werden. Der Transport größerer Verzehrmengen würde damit erschwert und vielleicht eingeschränkt.

2) Es ist nicht einzusehen, dass der Steuerzahler für die Müllentsorgung einer körperlich und geistig nicht eingeschränkten Minderheit aufkommen muss. Es ist doch keine Zumutung, wenn gemäß einer Verordnung – wie in Nationalparks auch – jeder das, was er mitgebracht hat, auch wieder mitnehmen muss.

3) Übrigens: Die Mitnahme von Fahrrädern ist auch in anderen – zu Natur u. Gartendenkmälern erklärten – Schlossgärten verboten. Ordnungskräfte sind natürlich machtlos – wie hier in Oldenburg – wenn eine dahingehende Nutzungssatzung fehlt.

Kurt Müller-Meinhard

Oldenburg

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Wie dem abgebildeten Foto in der NWZ zu entnehmen ist, sind die Jugendlichen durchaus gewillt, ihren Müll in den Abfallbehältern zu entsorgen, denn der Müll ist zum großen Teil um den „überquellenden“ Abfallbehälter herum platziert. Es wird also wohl nicht der Gang zum Abfallbehälter gescheut, aber wo soll man mit seinem Müll bleiben, wenn der Müllbehälter seine Kapazitätsgrenzen erreicht hat. Keiner nimmt den Müll gerne wieder mit nach Hause. Ich halte es für ein Trauerspiel, wenn die Verantwortlichen „heute keine Lösung finden und erst weiter nachdenken müssen“.

Ich mache den Verantwortlichen folgende Vorschläge:

1. Das Volumen der Abfallbehälter sollte erheblich vergrößert werden (drei- bis vierfache Kapazität). Andere Städte haben dies seit langem erkannt. Auch im Botanischen Garten gibt es z.B. vernünftige Abfallbehälter. Die Neuanschaffung solcher Behälter könnte durch ein Sponsoring der großen Oldenburger Betriebe erleichtert werden. (...)

2. Es sollte an den stark frequentierten Stellen (Liegewiesen) die Anzahl der Behälter erheblich vergrößert werden. Was nützen heute die zwei oder drei kleinen Behälter in einer Gesellschaft, in der alles verpackt ist.

3. Der Mensch an sich ist träge. Der Gang zum Abfallbehälter sollte daher nicht allzu lange Wege erfordern. Die Behälter sollten nicht nur an den Gehwegen sondern auch mittig auf den Liegewiesen aufgestellt werden und farblich gut erkennbar sein. Nach der Saison könnten die Behälter wieder von den Liegewiesen verschwinden.

4. Freundlich gestaltete Schilder sollten trotz Bußgeldandrohung auf die Müllentsorgungspflicht aufmerksam machen.

5. Es sollten durch geeignete Kräfte Kontrollen durchgeführt und exemplarisch bei groben Verstößen Bußgelder an Ort und Stelle verhängt werden. Dies wird sich unter den Jugendlichen herumsprechen.

6. Die Abfallbehälter sollten bei guter Wetterlage täglich geleert werden.

7. Die Abfallbehälter sollten wegen der Wespen mit Klappdeckeln versehen werden.

Helmut Muschiol

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Oldenburg

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