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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Diese Häuser machen Oldenburg so besonders

30.08.2017

Oldenburger Land Oldenburg im Zeichen des Denkmalschutzes: Die Huntestadt wird im September den bundesweiten Tag des offenen Denkmals ausrichten. Die Vorbereitungen für den Festakt laufen derzeit, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und die Stadt Oldenburg arbeiten dabei eng zusammen. Das Motto des Tages lautet „Macht und Pracht“. „Wir freuen uns sehr, mit der bundesweiten Eröffnung in Oldenburg zu Gast zu sein. Die Stadt zeichnet sich durch einen hohen Denkmalbestand aus, den sie bereits seit vielen Jahren der Öffentlichkeit überaus erfolgreich am Tag des offenen Denkmals präsentiert. Einige ihrer herausragenden Bauten können und konnten wir mit unseren Mitteln bei der Instandsetzung unterstützen“, betont Dr. Ursula Schirmer, Pressesprecherin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

„Macht und Pracht“

Am 10. September öffnen in ganz Deutschland rund 7500 historische Baudenkmale, Parks oder archäologische Stätten ihre Türen. Das Motto „Macht und Pracht“ bezieht sich auf Denkmale, die weltliche und religiöse Machtverhältnisse abbilden: prächtige Schlösser, mächtige Kirchen, Patrizierhäuser mit aufwendigem Bauschmuck oder große historische Fabrikhallen. Es öffnen aber auch Denkmale ihre Türen, an denen sich Machtmissbrauch erklären lässt und solche, die an die Armut und Ohnmacht ihrer Zeit und Bewohner erinnern.

Stadt der Denkmale

Oldenburg bietet sich als Ausrichterstadt dabei an, denn es gibt hier nach Angaben der Stadt insgesamt mehr als 2500 Denkmale. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat bislang die Instandsetzung von 13 dieser Denkmale mit rund einer halben Million Euro unterstützt.

„Einige besonders bedeutende Denkmale, voraussichtlich rund 30 bis 40, werden wir am 10. September der Öffentlichkeit vorstellen können“, freut sich Oldenburgs Stadtbaurätin Gabriele Nießen. „Unsere historische Bausubstanz, wie zum Beispiel klassizistische Hundehütten, Prachtbauten oder historische Park- und Wallanlagen, ist ein wesentlicher Beitrag zur großen Anziehungskraft unserer Stadt. Die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne macht Oldenburg zu einem lebenswerten Wohn- und Arbeitsort und damit auch zu einer touristischen Attraktion,“ erläutert Nießen.

Unter den Denkmalen, die Tür und Tor öffnen werden, sind beispielsweise das Degode-Haus, der Gertrudenkirchhof mit Mausoleum, die Alte Post und das Alte Rathaus, ebenso wie die Standorte des Landesmuseums im Schloss, Augusteum und Prinzenpalais. Außerdem können das Huntekraftwerk, die Eisenbahnrollklappbrücke und auch der Alte Landtag besichtigt werden, der bereits im letzten Jahr zum 100. Jubiläum zahlreiche Interessierte anlockte. Führungen wird es beispielsweise auch durch mittelalterliche Kellergewölbe geben.

Ein besonderes Highlight gibt es außerdem am Abend: Im Rahmen des Musikfests Bremen findet im Oldenburgischen Staatstheater um 18.30 Uhr ein Sonderkonzert zum Tag des offenen Denkmals statt. In der Benefiz-Konzertreihe „Grundton D“ des Deutschlandfunks präsentieren der Countertenor Valer Sabadus und das Barockensemble Nuovo Aspetto Arien und Instrumentalwerke von Antonio Caldara, Johann Georg Reutter und Francesco Bartolomeo Conti.

Offizielle Eröffnung

Nach einer Begrüßung um 11 Uhr auf dem Rathausmarkt durch den Oldenburger Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Professor Jörg Haspel, Vorsitzender des Stiftungsrats der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, spricht zur bundesweiten Eröffnung des Tages des offenen Denkmals Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Das bundesweite Programm ist im Internet zu finden. Dort kann man sich alle teilnehmenden Denkmale anzeigen lassen. Die mobile Nutzung vor Ort ermöglicht eine kostenfreie App.


Mehr unter   www.tag-des-offenen-denkmals.de