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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Unbekannte bedrohen Prälat

21.11.2012

Vechta Massiv hatte der Prälat des bischöflich-münsterschen Offizialats Vechta, Peter Kossen, zuletzt die Missstände bei Werkverträgen, Zeitarbeit und Unterbringung vor allem von Rumänen und Bulgaren kritisiert.

Diese arbeiten überwiegend in der Fleischbranche des Oldenburger Münsterlands. Am Mittwochmorgen fand ein Mitarbeiter Kossens vor dem Offizialatsgebäude ein abgezogenes Kaninchen. Kossen, der wie Weihbischof Heinrich Timmerevers im Offizialat wohnt, wertet dies als einen „Gruß aus der Fleischbranche“. Er meldete den Vorfall der Polizei, hat aber nach eigenen Angaben keine Anzeige erstattet. „Unbescholtene Bürger“ hätten kräftig an der Situation der Migranten mitverdient, „wenn abbruchreife Häuser für horrende Preise in Essen, Emstek, Visbek und auch Lohne vermietet werden“, hatte Kossen in einer Predigt in Lohne erklärt. Und noch mehr verdienten die Zeitarbeitsfirmen, die „dazwischen“ steckten. Für die Erzeugung von Fleischprodukten müssten Ehrenerklärungen abgegeben werden, dass dies mit Mindestlohn und Sozialleistungen geschehe.

Bereits am Montag zog der Landkreis Vechta Konsequenzen. Die heutige Unterbringung von Werkvertragsarbeitern werde nicht weiter hingenommen. Für die Arbeiter müssten Einzelzimmer vorgehalten werden.

Carsten Mensing
Cloppenburg
Redaktion Münsterland
Tel:
04471 9988 2801

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