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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Schub für Windenergie und Biogas

14.03.2022

Varel /Lohne In der Debatte um alternative Lieferquellen sind auch Erneuerbaren Energien wieder in den Fokus gerückt. Das sagen Branchenvertreter aus der Region:

Windenergie

„Durch die ambitionierten Ziele der Bundesregierung erwarten wir einen deutlichen, positiven Impuls für die Erneuerbaren Energien und die Windenergie im Speziellen“, sagt Dennis Kruse, Geschäftsführer bei der unabhängigen Beratungsagentur Deutsche Windguard in Varel. „Allerdings haben Windparkprojekte aktuell noch eine nicht unerhebliche Vorlaufzeit, so dass noch etwas Zeit vergehen wird, bevor die deutlichen Steigerungen beim Ausbau zu erkennen sein werden.“

Die aktuell diskutierten Ziele der Bundesregierung sehen ab 2027 einen Ausbaupfad mit jährlich 10 Gigawatt an Windenergie an Land vor. Das ist etwa doppelt so viel wie im bisherigen Rekordjahr 2017. Ende 2021 waren hierzulande 28 230 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 56 Gigawatt in Betrieb.

Biogas

Die Biogasbranche zeigt sich optimistisch, einen signifikanten Beitrag zu leisten, um eventuelle Versorgungslücken zu schließen. „Biogas kann hierbei eine deutliche Rolle spielen – als flexibler Stromlieferant, grüner Treibstoff und wärmender Erdgas-Ersatz“, sagt Jörg Fischer, Finanzvorstand beim Biogasanlagenhersteller Envitec aus Lohne.

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Bis 2030 könnte die Erzeugung in Europa auf 35 Milliarden Kubikmeter erhöht werden, hatte Harmen Dekker, Vorsitzender des europäischen Biogasverbands, kürzlich gesagt. Ein Ziel, das sich auch die EU-Kommission bereits zu eigen gemacht hat. „Das sind bereits zwei Drittel der Kapazität von Nord-Stream II“, so Dekker.

„Wir halten dies für realistisch und gehen davon aus, dass dies auch zu einem Bestandes in Deutschland führt“, sagt Fischer. Rund 5000 Biogasanlagen müssten dafür in Europa gebaut werden. Allerdings stagniert der Ausbau – zumindest in Deutschland – seit Jahren. Ein Grund sind die hohen Kosten der Stromerzeugung. Außerdem hat die Branche mit der Kritik zu kämpfen, dass etwa die Anbauflächen für Mais der Lebensmittelproduktion fehlen.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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