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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Gibt es bald nur noch ein Krankenhaus?

23.08.2019

Vechta /Lohne Die Krankenhäuser Vechta und Lohne wollen fusionieren. Ein Antrag beim Land Niedersachsen auf Förderung eines Ersatzneubaus läuft bereits. Beantragt wurde der Bau eines Krankenhauses mit 400 Planbetten an einem zentralen Standort. Das beantragte Fördervolumen liegt bei 220 Millionen Euro, heißt es in einer Mitteilung der beiden Häuser.

Offizialatsrat Bernd Winter, Vorsitzender des Stiftungsrates der Schwester Euthymia Stiftung (Mehrheitsgesellschafterin der beiden Krankenhausgesellschaften): „Seit Jahrzehnten wird regelmäßig die Sinnhaftigkeit eines Klinikneubaus für die Krankenhäuser Vechta und Lohne thematisiert. Dieser Gedanke wurde gerade vor dem Hintergrund zu stellender Förderanträge in nennenswerter Größenordnung nochmals aufgegriffen. Ich bin sehr froh, dass wir diese Entscheidung mit Unterstützung aller beteiligten Gremien treffen konnten.“

Ulrich Pelster, Vorstand der Stiftung, nennt Gründe: „Eine schlüssige Erweiterung der Kapazitäten an einem der bestehenden Standorte ist nicht in hinreichendem Maße möglich. Eine Zusammenfassung der Häuser Vechta und Lohne in einem Neubau stellt sicher, dass die Region auf sehr hohem medizinischem und pflegerischem Niveau versorgt wird.“

Sämtliche Gremien der Krankenhäuser Vechta und Lohne haben diese Antragstellung einstimmig beschlossen. Die Bürgermeister der Städte Vechta und Lohne, Helmut Gels und Tobias Gerdesmeyer, sprechen sich ebenfalls für dieses zukunftsweisende Projekt aus. „Es geht um die Menschen und Mitarbeiter in unserer Region. Wir sind froh, dass wir seit mehreren Jahren im Krankenhausbereich intensiv zusammenarbeiten.“ Für den Standort, der für die Patienten aus den Einzugsgebieten der beiden Hospitäler gut erreichbar ist, laufen Untersuchungen. Die Größenordnung liegt zwischen sechs und acht Hektar.

Stimmt das Land dem Antrag zu, werden die bisherigen Krankenhausstandorte anderweitig genutzt, und ein zentrales Klinikum wird errichtet. Sämtlich Mitarbeiter der beiden bestehenden Krankenhausgesellschaften gehen mit.

Mit dem neuen Klinikum wäre die stationäre Gesundheitsversorgung der Menschen in der Region auf Jahrzehnte sichergestellt, heißt es weiter. Hochkomplexe Leistungen würden in der Region gehalten, eine Abwanderung von Patienten in die Oberzentren verhindert, die Attraktivität für medizinische und pflegerische Spitzenkräfte ist weiterhin und dauerhaft gegeben.

Vorstand Pelster und die Geschäftsführer Aloys Muhle und Thomas Meyer hoffen auf eine Entscheidung noch in 2019. Muhle und Meyer dazu: „Eine positive Entscheidung wäre auch das Ergebnis der hervorragenden Zusammenarbeit der beiden Hospitäler.“

Im Falle eines positiven Votums des Planungsausschusses wird das bauliche Planungsverfahren in Gang gesetzt. Dies dürfte mindestens 18 Monate in Anspruch nehmen, so die vorläufigen Überlegungen.

Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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