• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Warteschleife statt schneller Lösung

25.06.2013

Oldenburger Land Joachim Ebel aus Friedrichsfehn ist schwer verärgert. Das heftige Unwetter, das vergangene Woche über den Nordwesten zog, hat bei ihm deutliche Spuren hinterlassen. Seit Mittwochnacht funktioniere weder Internet noch Telefon, erklärt Ebel gegenüber dieser Zeitung. Er fühlt sich von seinem Telefonanbieter, der EWE, im Stich gelassen. Auch die unmittelbare Nachbarschaft des Friedrichsfehners sei teilweise nicht per Telefon erreichbar gewesen, sagt er. „Ich habe bis zu zwölf Mal bei der Hotline der EWE angerufen. Doch bis heute wissen wir nicht, woran die Störung liegt“, sagt Ebel. Stattdessen habe er gut „eineinhalb Stunden in der Warteschleife verbracht“.

Gerd Lottmann, Leiter der EWE-Tel-Unternehmenskommunikation, bestätigt, dass es immer noch Unwetterbedingte Störungen im Bereich Internet und Telefon gibt. Zugleich betont er, dass die Reparaturen aufgrund der Vielzahl an Meldungen noch „ein paar Tage dauern können“.

„Wir haben das ganze Wochenende durchgearbeitet und einen Großteil der Störungen beheben können“, so Lottmann. Konkrete Zahlen könne er jedoch nicht nennen.

Die Schäden, die sich in „mehreren hundert Kundenmeldungen“ niederschlagen, betreffen das gesamte Gebiet des Energieversorgers, sagt Lottmann. Von möglichen weiterreichenden Beeinträchtigungen distanziere er sich. „Unsere Mitarbeiter arbeiten mit Hochdruck daran, die noch vorhandenen Störungen zu beheben.“

Neben dem Telekommunikationsbereich waren zeitweise auch Gas und Strom infolge des heftigen Unwetters beeinträchtigt. Hier beklagte die EWE lediglich kleinere Störungen in Ortsnetzen.

Die Mitarbeiter kümmerten sich um ausgelöste Sicherungen in Kabelverteilerschränken und Trafostationen. Betroffen waren jeweils einzelne Straßen und Häuserreihen in Ortschaften des gesamten Versorgungsgebietes der EWE.

Auch Kunden der Deutschen Telekom spüren die Auswirkungen der vergangenen Tage. Nach Auskunft von Konzernsprecher Dr. Markus Jodl gibt es im Raum Oldenburg jedoch weiterhin „keine großflächigen Störungen“.

Melanie Jepsen Varel / Redaktion Friesland
Rufen Sie mich an:
04451 9988 2504
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.