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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Warum Wiebke im Keller wippt

16.04.2013

Oldenburg Ein Referent, der sich vor den Augen seiner 150 jungen Zuhörer auf der PFL-Bühne hart geißelt? Nur zu! Einprägsamer hätten die Bilder, die Oliver Geisselhart seinem Publikum am Montag mit auf den Weg gab, nicht sein können. Bei der ersten Jahresveranstaltung des NWZ -Projekts „Azubi – Arbeit – Zukunft – Bildung“ unterhielt der Gedächtnistrainer die Auszubildenden zwei Stunden auf lockere, amüsante Weise.

„Meine Ausbilderin hat mich hierhin geschickt, weil ich mir Namen so schlecht merken kann“, gibt Auszubildender Fabian Furche zu. Die Tipps vom Profi will der 22-Jährige „definitiv ausprobieren.“ Auch Auszubildende Sarah Erdmann will versuchen, die Tipps auf die Namen ihrer Kunden zu übertragen, denn „falsche Namen sind peinlich“. Wer sich neue Namen besser merken will, sollte
 zunächst auf auffällige Merkmale des Gegenübers achten,
 den Namen deutlich hören,
 den Namen verbildern (Beispiel: Herr Geisselhart),
 das Personen- mit dem Namensbild verknüpfen und
 die Verknüpfung mit allen Sinnen erleben.

„Die Verknüpfung bleibt euer Geheimnis“, sagt Geisselhart. Die Endung -ski verknüpft er beispielsweise grundsätzlich mit Skifahren, die Endung -ke mit dem Wort Keller. Eine „Wiebke“ wippt bei ihm also im Keller.

„Das war spannend und interessant“, findet Jessica Rastede. Der 20-jährigen Auszubildenden hat vor allem die aufgeschlossene und witzige Art des Referenten gefallen.

Doch nicht nur Namen lassen sich leicht merken: Auch Vokabeln sitzen mit möglichst kreativ-absurden Bildern im Nu. Wenn zum Beispiel Pamela Andersson einem Knilch nur mit einem breiten Strohhut bekleidet entgegenkommt, erinnert sich der Spanisch-Lerner daran, dass „pamela“ Strohhut bedeutet. „Wenn ihr Schweinkram mit einbaut, ist das umso besser“, animiert Geisselhart. Und warum ihnen nach einem Fußkuss dunkel vor Augen wird, das ist den Auszubildenden nun auch klar: „fuscus“ ist Latein und bedeutet „dunkel“. „Man muss sich aber auch trauen, zu sprechen“, sagt Geisselhart; der Sinn des Gesagten sei wichtiger als der hundertprozentig richtige Satz.


 Ein Spezial unter     www.nwzonline.de/azubi 
Jantje Ziegeler
Redakteurin
Online-Redaktion
Tel:
0441 9988 2157

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