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Autos ineinander verkeilt – Nadorster Straße gesperrt
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Aktualisiert vor 11 Minuten.

Unfall In Oldenburg
Autos ineinander verkeilt – Nadorster Straße gesperrt

NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

„Niedersachsen hat keine Chance, den Prozess zu beschleunigen“

05.05.2018

Weener /Hannover Viele Fragezeichen stehen noch dem Wiederaufbau der zerstörten Friesenbrücke zwischen Weener und Ihrhove entgegen. Das machte die Befragung des Verkehrsministeriums im Landtagsausschuss deutlich. Optimisten rechnen mit der Wiedereröffnung der Eisenbahn-Brücke für den Herbst 2024. „Aber Klagen können zu Verzögerungen führen“, räumt Verkehrsstaatssekretär Berend Lindner ein. „Niedersachsen hat keine Chance, den Prozess zu beschleunigen“, heißt es bedauernd.

Auch die endgültige Finanzierung steht noch in den Sternen wegen der langen Regierungsbildung in Berlin. „Noch liegt kein neuer Bundeshaushalt vor. Im ersten Entwurf waren keine Mittel vorgesehen“, räumt Niedersachsens Wirtschaftsministerium ein. Das Land vertraut aber „auf die Zusagen vor der Bundestagswahl“.

Nach dem bisherigen Gesprächsstand zwischen Land, Bahn und Bund bleibt es auf jeden Fall bei der Variante Drehbrücke, deren Kosten auf 66 Millionen Euro geschätzt werden. Der Drehteil wird dabei nahe der östlichen Uferseite installiert. Der alte Überbau über den Deich wird ersetzt. Damit sind die Pläne hinfällig, das Drehteil auf der westlichen Seite auf einen Brückenpfeiler aufzusetzen.

Die Ost-Variante besitzt laut Verkehrsministerium zahlreiche Vorteile. So muss der Fluss nicht extra vertieft werden, was riesige Naturschutzfragen aufgeworfen hätte. Zudem können in der Bauphase Lastwagen leichter ans Ufer von Osten her. Die Zufahrt aus Weener wäre schwierig. Baustart soll der Sommer 2021 sein. In jedem Fall wird es eine Drehbrücke, „die es in diesen Dimensionen in ganz Europa nicht gibt“, heißt es.

Unterdessen liegt endlich die erforderliche Genehmigung für die Fähre über die Ems zwischen Weener und Westoverledingen vor. Der Landkreis Leer hat sein Okay gegeben. Die noch fehlende Genehmigung des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Emden soll kurzfristig ausgestellt werden. „Damit sind von unserer Seite alle formellen Voraussetzungen erfüllt, damit die Fähre ihren Betrieb möglichst bald aufnehmen kann“, betont Landrat Matthias Groote (SPD).

Gunars Reichenbachs
Chefkorrespondent
Redaktion Hannover
Tel:
0511/1612315

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