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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Weservertiefung in der Kritik

09.02.2007

BRAKE /BREMERHAVEN BRAKE/BREMERHAVEN/LNI - Gegen die geplante Vertiefung der Unter- und Außenweser haben Umweltverbände, Fischer, Landwirte und Anrainergemeinden rund 1000 Einwände erhoben. Mit der Erörterung der Bedenken wurde am Donnerstag in Bremerhaven begonnen.

Viele Einwender befürchteten negative Folgen für Grundstücke und Gebäude, teilte die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nordwest mit. Umweltverbände bezweifelten die Unabhängigkeit des Verfahrens. Die Weservertiefung solle mit Gewalt durchgesetzt werden, kritisierten sie.

Die Weservertiefung wird vom Bundesverkehrsministerium vor allem auf Wunsch der Hafenwirtschaft in den Ländern Bremen und Niedersachsen betrieben. Bislang können die Häfen von Bremerhaven, Brake und Bremen von größeren Schiffen nur bei Hochwasser erreicht werden.

Bremerhaven soll künftig von Frachtern mit bis zu 13,80 Meter statt bislang 12,80 Tiefgang erreichbar sein. Für Brake und Bremen soll das Fahrwasser mit bis zu 11,90 bzw. 11,10 Meter Tiefgang passierbar werden. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Umweltstiftung WWF und die Aktionskonferenz Nordsee bezweifelten die Neutralität des Verfahrens. Die Vertiefung sei zudem angesichts der Planungen für den neuen Tiefwasserhafen Wilhelmshaven unnötig.

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