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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Startup-Teens In Oldenburg: So können schon Schüler zu Unternehmern werden

15.10.2016
NWZonline.de NWZonline 2016-10-17T15:13:00Z 280 158

Startup-Teens In Oldenburg:
So können schon Schüler zu Unternehmern werden

Oldenburg

Frage: Am 15. Oktober beginnt die „Startup-Teens-Challenge 2017“. Worum geht es dabei?

Mertens-Fabian: Startup-Teens ist eine Nonprofit-Initiative, die 2015 von sechs erfolgreichen Unternehmern gegründet worden ist. Ziel ist es, Schüler mit dem Thema Unternehmertum und Gründen in Kontakt zu bringen und deren Interesse dafür zu wecken. Die Startup-Teens Challenge ist ein Businessplan-Wettbewerb, bei dem sich alle Schülerinnen und Schüler bewerben und einen Businessplan einreichen können. Dazu gibt es online Video-Tutorials, die zeigen, wie so ein Plan erstellt werden kann. Bei dem Wettbewerb gibt es insgesamt sieben Kategorien: Spiele und Unterhaltung, Technik und Wissenschaft, Gesundheit und Sport, Energie und Umwelt, Beauty und Fashion, Essen, Gastronomie und Soziales Engagement. Jedes Siegerteam wird in jeder Kategorie mit 10.000 Euro belohnt.

Von der Idee zur Gründung – Wie geht das?

Das Gründungs- und Innovationszentrum (GIZ) der Uni Oldenburg berät Gründer bei der Umsetzung ihrer Ideen. Nicht nur Studenten können sich beraten lassen, andere Gründungsinteressierte sind ebenso eingeladen.

Ansprechpartner sind unter anderem Janneke Mertens-Fabian, Marketing, und Cindy Stern, Gründungsberaterin.

Das GIZ ist erreichbar unter Telefon   0441/7985483.

Mehr Infos zur Startup-Teens- Challenge 2017 unter

Mehr Infos zur Startup-Teens- Challenge 2017 unterwww.startupteens.de

Frage: Wie kann man als Jugendlicher an der Challenge 2017 teilnehmen?

Stern: Es gibt eine Online-Maske auf der Seite Startup-Teens und da kann der Plan hochgeladen werden. Er darf an die zehn DIN A4-Seiten haben, Fotos und Grafiken können ebenfalls hinzugefügt werden. Außerdem muss jedes Team noch einen zweiminütigen Video-Pitch anfügen. Die Jugendlichen müssen zwischen 14 und 19 Jahre alt sein. Sonst ist die einzige Regel, dass sie eine deutsche Schule besuchen müssen – die Schulform ist aber egal. Auch Schülerfirmen sind zugelassen, denn als Team kann es oft leichter sein, alle Aufgaben umzusetzen.

Frage: Wie hilft die Uni Oldenburg als Kooperationspartner bei Startup-Teens?

Mertens-Fabian: Wir möchten den Gründergeist hier in der Region weiter fördern und gerade auch den Samen früh sähen, also vor der Hochschule schon anzufangen. Je früher die nachfolgende Generation sich damit auseinandersetzt, desto größer sind die Chancen, eine flächendeckende und nachhaltige Gründerkultur zu etablieren. Zudem beteiligen wir uns an der Umsetzung der Lernvideos auf der Internetseite von Startup-Teens. Vor allem Prof. Dr. Stephanie Birkner, die ja auch als Mentorin aktiv ist, ist bereits in einigen Videos zu sehen. Als Mentorinnen unterstützt sie gemeinsam mit Miriam Wiediger, Leiterin des Gründungsförderung- und Innovationszentrum hier an der Uni, die Schüler bei Fragen rund um den Business Plan. Zudem ist Prof. Birkner im Beirat bei Startup-Teens tätig.

Frage: Was muss ein junger Mensch mitbringen, wenn er gründen möchte?

Stern: Generell ist das natürlich nicht zu sagen. Er sollte mit offenen Augen durchs Leben gehen, um Probleme zu erkennen oder neue Marktchancen zu entdecken, Mut haben, die eigene Idee überhaupt erst einmal aufzuschreiben, eine gewisse Offenheit besitzen, denn er muss in Netzwerken und mit den Mentoren sprechen und natürlich Neugier, was Neues auszuprobieren. Aber dadurch, dass man ja auch als Gruppe gründen kann, muss nicht immer eine Person all diese Eigenschaften erfüllen – es kann sich auch auf mehrere aufteilen. Insofern kann erst einmal jeder gründen.

Frage: Und welche Rahmenbedingungen braucht er?

Mertens-Fabian: Gerade bei der Teilnahme an Startup-Teens sind auf jeden Fall die Mentoren wichtig, damit jemand Erfahrenes bei Fragen zur Seite steht. Auch beim Gründen ist der Austausch mit erfahrenen Unternehmer sehr wichtig für junge Gründer. Zudem ist es wichtig, privat Unterstützung zu haben, bei Freunden und Familie, da es eine spannende, aufregende und zeitintensive Phase im Leben ist. Generell ist beim Gründen ein gutes Netzwerk das A und O. Verbessert werden könnte in Deutschland noch die Kultur des Scheiterns. Sie muss positiver werden. Es ist nicht schlimm, wenn man scheitert, gerade beim Gründen macht es einen stärker und man lernt aus Fehlern. Auch eine gute Finanzierungslandschaft mit Förderprogrammen ist wichtig. Gründer haben meist viel Energie und Wissen – was sie meist nicht haben, ist Geld.

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Businessplan-Wettbewerb | Uni Oldenburg