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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Landvolk: Wilhelm Abram macht weiter

30.04.2011

STOLLHAMM Wilhelm Abram bleibt für zwei weitere Jahre Erster Vorsitzender des Ortslandvolkvereins Stollhamm. Die Mitglieder bestätigten den Chef, der seit 1997 im Amt ist, in der Jahreshauptversammlung im Huus an‘n Siel einstimmig. Wilhelm Abram vermittelte dabei den Eindruck, dass er Lust hat, den Vorsitz auch über 2013 hinaus auszuüben.

24 aktive Bauern

Zweiter Vorsitzender bleibt Jürgen Meiners, Kassenwart Hans Willms. Der Verein zählt jetzt 56 Mitglieder, 3 weniger als vor einem Jahr. 24 von ihnen sind noch Landwirte im Haupterwerb.

Zu den erfreulichen Punkten in Abrams Jahresrückblick gehörte die Entwicklung des Milchpreises. Er habe durchschnittlich 36 Cent pro Kilogramm betragen. „Das hat wieder etwas mehr Ruhe in die Landwirtschaft gebracht“, stellte Abram fest. Ein Teil der steigenden Einkommen ging allerdings gleich wieder für teurere Futtermittel weg, und auch die Energiepreise geben keinen Anlass zur Freude. Im Gegenteil: Durch den schnellen Ausstieg aus der Kernenergie dürfte der Strom in den nächsten Jahren eher noch teurer werden, sagte Abram. Auch die Landpreise sind weiter im Steigflug.

Mit Sorge blicken die Bauern auch auf die Verlegung des NorGer-Hochspannungs-Gleichstromkabels, das, von Norwegen kommend, in Eckwarder Altendeich angelandet und dann unterirdisch nach Moorriem geführt werden soll. „Das wird ein ziemlicher Kanal mit zwei dicken Stromkabeln“, sagte Wilhelm Abram. Zur Verlegung würden Baustraßen auf den Ländereien der Landwirte eingerichtet, auf denen 50-Tonner fahren könnten.

Mit Sorge blicken die Stollhammer Landwirte auch auf die bevorstehende erneute Vertiefung der Weser und deren Folgen für das Tränkewasser ihrer Tiere. Als Ausgleich für die Vertiefung von 1998 sollen, wie berichtet, die Deiche an den Kanälen etwas erhöht werden. Schon das werde schwierig, sagte Dedo Büsing, weil es Stellen gebe, an denen das gar nicht möglich sei – beispielsweise Brücken.

„Klage ist riskant“

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Für die nächste Weservertiefung ist als Ausgleich der Bau eines Kanals im Gespräch, der südlich von Brake beginnt. Der Bau werde 10 Jahre dauern und 50 Millionen Euro kosten, sagte Georg Lübben, der Vorsitzende des Ortslandvolks Abbehausen. Offensichtlich hätten die Planer die Probleme unterschätzt. Dennoch plädierte er dafür, eine gütliche Einigung zu suchen, denn der Klageweg sei langwierig und risikoreich.

Zu Vertrauensmännern wählten die Anwesenden Dedo Büsing, Frank Decker, Jürgen Meiners, Frank Ölrichs und Hans-Gerd Schilling.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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