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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Wilhelminische Tradition und Moderne

09.08.2019

Wilhelmshaven Nach einem sicheren Hafen sehnte sich die Jadestadt nach zwei wirtschaftlichen Krisen in der Vergangenheit. In den 90er Jahren wurde in Wilhelmshaven die Idee für den Jade-Weser-Port geboren, 2012 öffnete Deutschlands einziger Tiefwasserhafen schließlich seine Pforten. Als „Häfen der Zukunft“ bezeichnet Wilhelmshaven seine wichtigsten Hafenanlagen, zu denen neben dem jungen Jade-Weser-Port noch immer der alteingesessene Militärhafen zählt.

Seit 1980 gilt es, wilhelminische Tradition mit wilhelmshavener Moderne zu verbinden. Ein bedeutsames Verbindungsstück auf dem Weg in die Zukunft war die Fertigstellung der Bundesautobahn 29 im Jahr 1984. Die A 29 stellt seitdem eine wichtige Anbindung an das Hinterland dar. Außerdem sanierte und modernisierte man in den 80er Jahren die Südstrandpromenade, die seitdem immer mehr Touristen nach Wilhelmshaven lockt. Wer mit dem Zug anreist, befindet sich sogleich in einem der jüngsten und modernsten Großbauwerke Wilhelmshavens – der Nordseepassage. Dass Wilhelmshaven eine Stadt der Innovation und Wissenschaft ist, bewies sie unter anderem durch die Teilnahme an der Weltausstellung Expo im Jahr 2000. Im Rahmen des Projektes „EXPO 2000 am Meer“ entstand die virtuelle Unterwasser-Forschungsstation Oceanis am Großen Hafen, in der die Welt der Tiefsee gezeigt wurde. Die 2009 gegründete Jade Hochschule ist ebenfalls Ort der Wissenschaft und Forschung. Sie ging aus einer Neuordnung der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven hervor. Heute ist Wilhelmshaven mit rund 4800 Studierenden größter Studienstandort der Jade Hochschule. Wilhelmshaven schafft es, mit zeitgemäßen touristischen und kulturellen Attraktionen Gäste anzuziehen – leben wollen viele dort aber nicht. Davon zeugen zahlreiche leerstehende Mietwohnungen in der Stadt. Ein Problem waren bisher die fehlenden Jobangebote, vor allem im oberen Lohnsektor. Laut einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit lag die Arbeitslosenquote im vergangenen Jahr bei 11 Prozent. Der Jade-Weser-Port könnte das in Zukunft ändern. Erst im Mai eröffnete Volkswagen dort ein Logistikzentrum.

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