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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Natur: Wölfe vermehren sich rasant

30.12.2016

Hameln /Hannover Wölfe in Niedersachsen haben auch 2016 wieder für Schlagzeilen und Diskussionen gesorgt. Die Debatte um ihren Schutz oder ihre Vertreibung bis zur Jagd auf gefährlich geltende Tiere bewegte im vergangenen Jahr Tierschützer, Halter von Nutztieren und die Politik. Inzwischen werden immer mehr Details auf speziellen Informationsseiten wie dem Wolfsportal gesammelt. So streifen nach Schätzung von Experten derzeit gut 80 Wölfe quer durch Niedersachsen. Acht Rudel und drei Einzeltiere sind nach Angaben des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in diesem Jahr nachgewiesen. Hinweise auf ein neuntes Rudel gibt es im Raum Visselhövede (Kreis Rotenburg/Wümme).

Die Rudel wurden vor allem im Osten des Landes gesichtet. In dieser Woche war aber auch erstmals ein Wolf im Raum Hameln beobachtet worden. Der Schnappschuss eines Fotografen zeigt das Tier mit einem erlegten Waschbär im Maul. Die übliche Beute der Wölfe besteht sonst eher aus Reh-, Rot- oder Schalenwild. Nach wenigen Sekunden war der Wolf wieder geflüchtet. Der Fotograf hatte ihn zunächst für einen freilaufenden Schäferhund gehalten.

Unterdessen setzt sich Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) nach Informationen dieser Zeitung für eine stärkere Regulierung des Wolfsbestandes in Niedersachsen ein. Bei Problemwölfen sollte es demnach größere Spielräume geben. Weil will das Thema im Bundesrat und bei der Europäischen Kommission zur Sprache bringen.

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Der CDU reicht es nicht. Der Abgeordnete Ernst-Ingolf Angermann wirft Weil vor, Niedersachsens Weidetierhalter weiterhin mit ihren Sorgen und Problemen alleine zu lassen. „Auch wenn sich der Ministerpräsident jetzt einsichtig zeigt und endlich der Regulierung des Wolfsbestandes zustimmt, schiebt er seine Verantwortung weiter Richtung Bund und EU“, so Angermann.

Nachdem in jüngster Zeit mehrfach Schafe und andere Nutztiere von Wölfen gerissen wurden, hatten Nutztierhalter immer wieder eine schärfere Regulierung der Wolfsbestände gefordert.

Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) hat angekündigt, schnellere Beratung und praktische Unterstützung für Tierhalter zum Schutz ihrer Herden anzubieten. „Fakt ist aber auch, dass eine rechtzeitige Vorsorge der Weidehalter unabdingbar ist“, sagt Wenzel.

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